Kölner Rosenmontagszug

Tonnenweise Sand auf dem Zugweg – das steckt dahinter

16.02.2026 – 10:52 UhrLesedauer: 2 Min.

Ein Sandabschnitt an der Severinstorburg: Während des Kölner Rosenmontagszugs haben sich einige Passagen für die Pferde in Matschabschnitte verwandelt.Vergrößern des Bildes

Ein Sandabschnitt an der Severinstorburg: Während des Kölner Rosenmontagszugs haben sich einige Passagen für die Pferde in Matschabschnitte verwandelt. (Quelle: Florian Eßer)

Vor dem Kölner Dom sind kurz vor dem Rosenmontagszug tonnenweise Sand aufgeschüttet worden. Das hat einen ernsten Hintergrund.

Denn der Sand soll den Pferden dabei helfen, besser mit ihren Hufen über die Kopfsteinpflasterstrecken zu kommen. Außerdem sollen sie so kleinere Anstiege besser bewältigen können. Auf der Domplatte gibt es zwar kein klassisches Kopfsteinpflaster, allerdings können die dort verlegten einzelnen Platten den Pferden trotzdem Probleme bereiten.

Durch das regnerische Wetter und Schnee am Sonntagabend haben sich viele Bereiche allerdings in matschige Passagen verwandelt, wie beispielsweise direkt zum Zugstart an der Severinstorburg.

Die Sand- und Erdabschnitte sind nicht nur in Köln gängige Praxis. Auch die britische Königsfamilie nutzt die Methode regelmäßig bei Großereignissen in London. So beispielsweise auch bei der Beerdigung von Queen Elizabeth II. oder der Krönung von Charles III., als in weiten Teilen des Stadtgebiets Sand verteilt wurde.

Neben der Hilfe für die Pferde hatten die Sandhaufen in London allerdings noch eine weitere Funktion im Vergleich zu Köln: Sie wurden aufgeschüttet, damit die Lafette mit dem Sarg der Queen besser über Kopfsteinpflasterabschnitte gezogen werden konnte.