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EU schickt Gesandte in Trumps Friedensrat

Aktualisiert am 16.02.2026 – 13:43 UhrLesedauer: 17 Min.

US-Präsident Trump auf der Pressekonferenz anlässlich der neuen Klimaschutzregeln.Vergrößern des Bildes

US-Präsident Trump sieht seinen Friedensrat als Alternative zu den Vereinten Nationen. (Quelle: IMAGO/Pool/ABACA/imago-images-bilder)

Die EU lässt sich nun doch auf Trumps Friedensrat ein. Hollywoodstar Salma Hayek kündigt einen Anti-Trump-Film an. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Die EU-Kommission entsendet nach eigenen Angaben ein Mitglied zur ersten Sitzung des von US-Präsident Donald Trump gegründeten „Friedensrates“ am Donnerstag. EU-Kommissarin Dubravka Suica werde „später diese Woche“ nach Washington reisen, um der Sitzung zum Gazastreifen beizuwohnen, sagte ein Kommissionssprecher am Montag in Brüssel. Die EU-Kommission sei aber nach wie vor „kein Mitglied des Friedensrates“, betonte der Sprecher. Zuvor hatten mehrere EU-Staaten, darunter Deutschland, eine Einladung Trumps ausgeschlagen, an dem Gremium teilzunehmen. Kanadas Premier Mark Carney wurde nach seiner kritischen Rede auf dem Weltwirtschaftsforum in Davos von Trump wieder ausgeladen.

Vor der Auftaktveranstaltung hatte Trumps Regierung bekannt gegeben, dass die Mitglieder des Friedensrats bereits fünf Milliarden Dollar für den Wiederaufbau des Gaza-Streifens aufgebracht hätten.

Die Hollywood-Schauspielerin Salma Hayek produziert einen Film, der das ihrer Ansicht nach falsche Bild Mexikos korrigieren soll. „Dieses Projekt ist äußerst wichtig in einer Zeit, in der wir moralisch angegriffen werden und unser Image auf völlig falsche Weise vermittelt wird“, sagte die Mexikanerin am Sonntag bei einer Veranstaltung zur Unterstützung der heimischen Filmindustrie, an der auch Staatspräsidentin Claudia Sheinbaum teilnahm.

Es sei wichtig, die „Kontrolle“ über die Erzählung zurückzugewinnen, um „zu sagen: Das ist Mexiko, nicht das, was man euch gerade verkauft“, sagte Hayek, ohne US-Präsident Donald Trump zu nennen, der sich immer wieder diffamierend über das Nachbarland und seine Bewohner äußert.