Seit Anfang diesen Jahres werden die Altglascontainer an den Augsburger Wertstoffinseln ausgetauscht. Schon jetzt sorgen die neuen Container des Unternehmens Gebr. Braig für Beschwerden: Die Behälter seien an manchen Standorten womöglich zu klein, der Einwurf sei laut und durch scharfe Kanten an den Öffnungen verletzungsgefährlich, klagten einige Leser gegenüber unserer Redaktion. Teils seien die Behälter auch wenig ansehnlich. Der städtische Abfallwirtschaftsbetrieb (AWS) hält die Kritik für berechtigt und hat sie an die Zuständigen weitergeleitet.
Der AWS teilt unserer Redaktion mit, mit dem für die Entsorgung von Verpackungsmüll zuständigem Dualen System Interzero und dem Unternehmen Gebr. Braig in Kontakt getreten zu sein. Es sei vereinbart worden, dass die Firma Gebr. Braig vermehrt auf die Lärmdämmung sowie Optik der Behälter achtet und Container „bei Bedarf“ ausgetauscht werden. Außerdem sollen die kleinen Container nach und nach durch größere ersetzt werden.
Der AWS betont, dass das Qualitätsmanagement Aufgabe des Dualen Systems sei und der Auftraggeber Interzero dazu verpflichtet sei, angemessene Altglascontainer bereitzustellen. Sollte Interzero diesen Pflichten nicht nachkommen, behält sich der AWS vor, weitere Schritte einzuleiten.
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Wolkje Lenz
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Augsburg
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