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News zum Ukraine-Krieg im Ticker: Putins Verluste steigen. Kiew nimmt Russlands Energie-Infrastruktur ins Visier. In Genf stehen die nächsten Verhandlungen an.
Das Wichtigste in
diesem News-Ticker
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- Ukraine-News: Drohnen nehmen Russland ins Visier“,“position“:“3″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“53″}}“>Ukraine-News: Drohnen nehmen Russland ins Visier – Putins Wirtschaft immer wieder Ziel – Energie-Chaos auf beiden Seiten.
- Putins Verluste im Ukraine-Krieg steigen“,“position“:“4″,“storyElementPosition“:“8″,“storyElementCount“:“53″}}“>Putins Verluste im Ukraine-Krieg steigen – Russland verliert 1180 Soldaten an einem Tag.
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Update, 20:29 Uhr: Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat auch in seiner abendlichen Ansprache vor einem bevorstehenden massiven russischen Angriff auf Energieanlagen gewarnt. „Russland kann der Versuchung nicht widerstehen und möchte in den letzten Tagen der Winterkälte den Ukrainern einen schmerzhaften Schlag zufügen“, sagte Selenskyj.
Die ukrainische Delegation ist derweil bereits für neue Friedensgespräche in Genf eingetroffen. Der Ukraine-Krieg dauert bereits knapp vier Jahre an. Selenskyj forderte die westlichen Verbündeten zu schnelleren Lieferungen von Flugabwehrmitteln auf und warf Moskau vor, nicht kompromissbereit zu sein.
Rekord-Geländegewinne für Ukraine nach Starlink-Ausfall
Update, 19:18 Uhr: Der Ukraine ist die größte Geländerückeroberung seit 2023 gelungen. Zwischen Mittwoch und Sonntag eroberten Kiews Streitkräfte 201 Quadratkilometer zurück – seit der Gegenoffensive im Juni 2023 hatte die Ukraine nicht mehr so viel Gebiet in kurzer Zeit zurückerobert. Die ukrainischen Erfolge nutzen wahrscheinlich die Blockierung des russischen Zugangs zu Starlink aus, wie das US-Institute for the Study of War (ISW) analysierte.
„Diese ukrainischen Gegenangriffe nutzen wahrscheinlich die Blockierung des Zugangs der russischen Streitkräfte zum Satellitensystem Starlink aus, die laut russischen Militärbloggern die Kommunikation und die Führung beeinträchtigt“, erklärte das ISW. Die Rückeroberungen konzentrieren sich auf eine Zone 80 Kilometer östlich von Saporischschja, wo russische Truppen seit Sommer 2025 stark vorgerückt waren.
Ukraine-News: Russland will in Genf über Gebietsfragen sprechen
Update, 16:32 Uhr: Moskau hat bestätigt, dass Chefunterhändler Wladimir Medinski bei den ab morgen beginnenden zweitägigen Verhandlungen in Genf über den Ukraine-Krieg teilnehmen wird. „Hier wird schon die Anwesenheit des Chefunterhändlers, also Medinski, notwendig sein“, sagte Kremlsprecher Dmitri Peskow russischen Medien zufolge.
Der Grund: Es sollen auch die umstrittenen Gebietsfragen besprochen werden. Vizeaußenminister Michail Galusin erneuerte dabei Putins Vorschlag einer vorübergehenden UN-Verwaltung für die Ukraine – ein Plan, den Kiew und der Westen bereits ablehnten, wie die staatliche Nachrichtenagentur Tass berichtete.
Ukraine-News aktuell: Korruptionsverdacht gegen Ex-Energieminister
Update, 14:44 Uhr: Ukrainische Korruptionsfahnder haben den ehemaligen Energieminister Herman Haluschtschenko bei einem Ausreiseversuch festgenommen – ihm werden Geldwäsche und die Mitgliedschaft in einer kriminellen Vereinigung vorgeworfen. Während des Ukraine-Kriegs soll die Organisation über 112 Millionen US-Dollar aus illegalen Geschäften im Energiesektor kassiert haben.
Die Ermittlungsbehörden SAP und Nabu erklärten, dass mutmaßliche Komplizen 2021 auf Anguilla einen Investmentfonds gründeten, der rund 100 Millionen Dollar einsammeln sollte. Der Fonds wurde von einem Staatsbürger der Seychellen geleitet, der Geldwäsche-Dienstleistungen angeboten haben soll – auch Haluschtschenkos Familie investierte in den dubiosen Fonds.
Selenskyj warnt vor russischem Großangriff
Update, 13:26 Uhr: Präsident Wolodymyr Selenskyj hat die Führung von Luftwaffe, Verteidigungsministerium und dem staatlichen Stromnetzbetreiber Ukrenergo angewiesen, zusätzliche Schutzmaßnahmen vorzubereiten. Das schrieb Selenskyj in einem Beitrag auf X. Grund dafür sind Geheimdienstberichte über einen möglichen neuen großangelegten russischen Angriff im Ukraine-Krieg. Die entsprechenden Maßnahmen sollen noch am Montag umgesetzt werden.
Ukraine-News: Zahl der zivilen Opfer durch Russlands Angriffe gestiegen
Update, 11:41 Uhr: Wie der Guardian unter Berufung auf eine internationale Konfliktbeobachtungsorganisation berichtet, sind die zivilen Opferzahlen in der Ukraine infolge russischer Angriffe im Jahr 2025 um 26 Prozent angestiegen. Den Angaben zufolge kamen 2.248 Zivilisten durch russische Angriffe ums Leben, während 12.493 Menschen Verletzungen erlitten. Die steigende durchschnittliche Opferzahl pro Angriff weist auf eine zunehmende Intensität der russischen Attacken gegen ukrainische Ballungsräume und Infrastruktur hin.
Transparenzhinweis
Die hier verarbeiteten Informationen stammen von Nachrichtenagenturen und internationalen Quellen, aber auch von Kriegsparteien im Ukraine-Krieg. Die Angaben lassen sich nicht unabhängig überprüfen.
„Im Durchschnitt wurden pro Angriff 4,8 Zivilisten getötet oder verletzt, ein Anstieg um 33 % gegenüber 2024. Der schlimmste Angriff ereignete sich am 24. Juni in Dnipro. Russische Raketen trafen einen Personenzug, Wohnhäuser und Schulen, wobei 21 Menschen getötet und 314, darunter 38 Kinder, verletzt wurde“, heißt es beim Guardian.
Update, 10:26 Uhr: Die ukrainische Luftwaffe meldete einen umfangreichen russischen Angriff in der Nacht vom 15. auf den 16. Februar. Russische Streitkräfte setzten dabei vier Hyperschall-Marschflugkörper vom Typ Zirkon, eine ballistische Rakete vom Typ Iskander-M, eine Kh-31P-Antiradarrakete und 62 Drohnen ein – darunter Modelle der Typen Shahed, Gerbera und Italmas.
Ersten Erkenntnissen zufolge konnten die ukrainischen Luftverteidigungskräfte bis 09:00 Uhr zwei der Zirkon-Flugkörper abschießen sowie 52 Drohnen verschiedener Typen zerstören oder stören. Da sich zum Berichtszeitpunkt noch immer mehrere russische Drohnen im ukrainischen Luftraum befanden, dauerte der Angriff weiter an.
Ukraine-News: Kiew attackiert Belgorod mit Drohnen
Kiew/Moskau – Der Ukraine-Krieg ist erneut von intensiven Gefechten geprägt. Der Gouverneur der russischen Region Belgorod meldete Schäden an der Energie-Infrastruktur. Er erklärte, dass die Stadt Belgorod und der umliegende Bezirk am Sonntagabend Ziel eines „groß angelegten Angriffs ukrainischer Streitkräfte“ geworden seien. „Erste Berichte deuteten auf erhebliche Schäden an der Energie-Infrastruktur hin. Rettungs- und Betriebsdienste ermitteln das Ausmaß der Schäden. Informationen zu den Folgen werden derzeit bestätigt“, so der Gouverneur zur aktuellen Situation.
Eine ukrainische Kampfeinheit in der Region Pokrowsk. (23. Januar 2026) © Avalon.red/Imago
Auch in der Region Brjansk im Westen Russlands kam es laut Behördenangaben nach Drohnenangriffen aus der Ukraine zu einem teilweisen Zusammenbruch der Energieversorgung. „Durch einen Schlag des Feindes gegen Objekte der Energieinfrastruktur im Gebiet Brjansk sind in fünf Gemeinden und teilweise in der Stadt Brjansk Wärme und Strom ausgefallen“, schrieb Gouverneur Alexander Bogomas auf Telegram. Er bezeichnete diesen Angriff als einen der schwersten seit Beginn des Konflikts. Der Drohnenbeschuss habe über zwölf Stunden angedauert.
Ukraine-News: Drohnen nehmen Russland ins Visier
Kiew setzt im Ukraine-Krieg verstärkt auf Drohnenangriffe, die sich häufig gegen die russische Wirtschaft richten. Ziele sind oft Ölraffinerien, Depots und Versorgungslinien. Seit Beginn der Wintermonate werden vermehrt Energie-Infrastrukturen attackiert. Auch die russische Armee greift seit Monaten gezielt die Energieversorgung der Ukraine an, was zu erheblichen Problemen führt.
In Kiew herrscht seit Wochen ein Energiechaos. Notabschaltungen sind an der Tagesordnung, und viele Haushalte sind weiterhin ohne Strom und Heizung. Die Kälte beeinträchtigt zudem die Einsatzfähigkeit der ukrainischen Drohnen. „Die Auswirkungen auf unsere Drohnen sind durchweg negativ“, berichtete ein Soldat. „Die Batterien verlieren schneller an Ladung, die Kameras und Kabel frieren ein, sie vereisen einfach.“
Panzer, Drohnen, Luftabwehr: Waffen für die Ukraine
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Der Winter bietet jedoch auch Vorteile für die Aufklärung. Bei klarem Himmel wird die Schneedecke zur Gefahr für Truppen, die sie überqueren. „Man kann sehr leicht erkennen, wo jemand gegangen oder gefahren ist, weil die Spuren im Schnee deutlich hervortreten“, so Soldaten laut AFP. Einige Drohnen sind mit Wärmebildkameras ausgestattet, die im Winter die von Körpern ausgestrahlte Wärme besser sichtbar machen.
Ukraine-News: Nächste Ukraine-Verhandlungen in Genf
Während die Kämpfe im Ukraine-Krieg andauern, bereiten sich russische und ukrainische Delegationen auf neue Friedensgespräche vor. „Auf dem Weg nach Genf. Die nächste Gesprächsrunde steht bevor“, schrieb Kyrylo Budanov, Leiter des ukrainischen Präsidentenbüros, auf Telegram. Die Gespräche sollen in der Schweiz im trilateralen Format mit den USA stattfinden.
Laut der Kyiv Post wird erwartet, dass auch die Sondergesandten von US-Präsident Donald Trump, Steve Witkoff und Jared Kushner, an den Gesprächen teilnehmen. Russische Medien berichten, dass Moskau eine Delegation von mindestens 15 Personen entsenden wird, darunter der stellvertretende Außenminister Michail Galuzin. Im Fokus der Verhandlungen könnten Bedingungen für einen Waffenstillstand und Regelungen für Gefangenenaustausche stehen.
Putins Verluste im Ukraine-Krieg steigen
Die Verluste Russlands im Ukraine-Krieg steigen weiter. Der Generalstab der ukrainischen Streitkräfte berichtete auf Facebook, dass die Armee von Wladimir Putin am vergangenen Tag 1180 Soldaten verloren habe. Diese Verluste umfassen sowohl getötete als auch verwundete Soldaten. Seit Beginn des Krieges am 24. Februar 2022 bis zum 16. Februar 2026 belaufen sich die gesamten Verluste auf 1.254.450 Soldaten. Zudem hat Russland 11.676 Panzer, 24.042 gepanzerte Fahrzeuge und 37.319 Artilleriesysteme verloren. (fbu mit Agenturen)