Ein Sachstandsbericht zur aktuellen Situation der Ukraine-Geflüchteten in Wuppertal zeigt: 61 Ukrainerinnen und Ukrainer sind im Januar in Wuppertal neu aufgenommen worden, wodurch sich die Zahl auf insgesamt 7441 Geflüchtete erhöhe. Das berichtet Suna Lenz, Leiterin des Ressorts Zuwanderung und Integration im Ausschuss für Chancengerechtigkeit und Integration am Donnerstagabend. „Unsere Aufnahmequote liegt derzeit bei 145 Prozent“, so Lenz. Aber: Diese Quote sei komplex. Auswertungen würden auf ganz unterschiedlichen Ebenen gemacht. „Es kommt eine hohe Aufnahmequote zustande, ohne dass unsere eigenen Ressourcen dabei überbelastet werden“, erklärt Lenz. So sei die Aufnahmekapazität zuletzt um 700 Plätze in der Stadt reduziert worden, weil sie nicht gebraucht wurden. „Wichtig ist, dass man versteht, was die Aufnahmequote ist, wie sie zustande kommt, wer Einfluss darauf hat und wer etwas entscheidet“, sagt die Chefin der Ausländerbehörde. Der aktuelle Stand lautet: „Jede Ukrainerin und jeder Ukrainer kann sich in Wuppertal anmelden, wenn sie selbst für Arbeit, Lebensunterhalt und Unterkunft sorgen“, erklärt Lenz. Ein Sonderkatalog greife bei denjenigen, die auf Leistungen angewiesen seien. Zuletzt hatte das Land NRW teilweise keine Aufnahme von Geflüchteten mehr erlaubt, weil zu hohe Aufnahmequoten in einzelnen Kommunen bestanden. Dies ändere sich ab diesem Monat aber wieder. jf