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Diese Geschichte ist der Wahnsinn! Im November 2025 hatte sich Flora Tabanelli (18) das Kreuzband gerissen, ihre Teilnahme bei den Olympischen Winterspielen stand auf der Kippe. Nur knapp drei Monate später gewinnt die Ski-Freestylerin Bronze im Big Air!

Stolz und glücklich: Flora Tabanelli mit ihrer Bronzemedaille in der Hand
Foto: Marko Djurica/REUTERS
Rückblick: Bei einem Trainingssturz im Snowpark auf dem Stubaier Gletscher in Österreich im November letzten Jahres verletzt sich Tabanelli schwer am linken Knie. Bei einem missglückten Landeversuch riss ihr Kreuzband.
Das Olympia-Aus? Von wegen! Tabanelli verzichtet auf eine Operation, um sich die Chance auf die Heimspiele offenzuhalten. Der italienische Verband teilt mit, dass sie sich stattdessen konservativ behandeln lässt. Auf Instagram teilt die Big-Air-Weltmeisterin kurz nach ihrer Verletzung mit: „Ich habe meine Reha-Reise im JMedical in Turin begonnen. Jetzt ist es an der Zeit, entschlossen und engagiert nach vorne zu blicken und auf gute Gefühle zu hoffen, die mir helfen werden, wieder das zu tun, was ich am meisten liebe.“
Tabanelli (18) holt Bronze mit gerissenem Kreuzband
Mit Erfolg! In der Big-Air-Qualifikation in Livigno startet die Italienerin trotz gerissenem Kreuzband, erreicht das Finale der besten zwölf Athletinnen. Und dort geht das Märchen für Tabanelli ungebremst weiter. Im letzten und dritten Run verbessert sich die Gesamtweltcup-Siegerin noch einmal, rückt auf Platz drei vor (insgesamt 178,25 Punkte). Nur Kirsty Muir (21) kann Tabanelli die Medaille noch streitig machen, stürzt aber im letzten Versuch und beschert der jungen Italienerin bei ihrer Olympia-Premiere die Bronze-Medaille.
Gold sichert sich die Kanadierin Megan Oldham (24). Silber geht an Superstar Eileen Gu (22), die vor vier Jahren in Peking noch Olympiasiegerin im Big Air wurde. Mit 179 Punkten fehlen der gebürtigen Amerikanerin, die seit 2019 für China an den Start geht, 1,75 Punkte auf Oldham.