(RP) Die Jecken hatten am vergangenen Sonntag beim sehr gut besuchten Zug in Lintorf ihren Spaß, doch es gab auch eine Schattenseite. Anders ausgedrückt: Da war Schluss mit lustig. In einem Schreiben an die RP heißt es: „Seit Jahren müssen wir Anwohner einen nicht unerheblichen Park-Tourismus feststellen, der aufgrund des schönen Wetters in diesem Jahr noch einmal erheblich zugenommen hat. Gegen 13 Uhr staute sich der Verkehr auf der Krummenweger Straße bereits am Kreisverkehr Am Sondert/Mülheimer Straße bis nach Lintorf rein.“

Viele dieser Fahrzeuge mit auswärtigen Kennzeichen hätten auf der Krummenweger Straße auf dem Bankett geparkt oder in den angrenzenden Wohngebieten Parkplätze gesucht. Im Bereich der Fritz-Windisch-/Anna-Fohrn-Straße sei in zweiter oder dritter Reihe geparkt worden, „vor Baumscheiben oder sogar so gegenüber von Ausfahrten, sodass Anwohner keine Chance mehr hatten, auszuparken“.

Bei einem Notfall wäre zum Beispiel ein Lösch- oder Leiterfahrzeug der Feuerwehr nicht mehr durchgekommen. Die Stadt und der Veranstalter müssten sich ein Konzept ausdenken, das dazu diene, die Besucher aus dem Ortskern von Lintorf herauszuhalten.

„Noch ungenutzte Brachflächen der Bauern, der Kirmesplatz von Lintorf oder Industriegebiete könnten als Parkplätze bereitgestellt werden. Zumindest müsste man den Bereich weiträumiger absperren“, heißt es in dem Schreiben.

Um nicht jede Einfahrt zu den Wohngebieten absperren zu müssen, müsste spätestens an der Straße Rehhecke der Krummenweg für Nicht-Anwohner gesperrt werden, so die Forderung von Anwohnern.