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Es läuft schon die Rückrunde der aktuellen Saison, doch beim HSV ist noch Zeit für eine Premiere. Am kommenden Freitag zum Spiel bei Mainz (20.30 Uhr, Sky) wird die Mannschaft zum ersten Mal das vierte Trikot der Spielzeit tragen. Das wird eine Sonderedition anlässlich des 1887. Spiels in der Bundesliga (1887 ist das HSV-Gründungsjahr) am vergangenen Samstag gegen Union Berlin (3:2).
Die Details: Das Trikot ist weiß mit breiten blauen Querstreifen, dazu gibt es allerlei goldfarbene Details. Darunter die eingestickte Zahl „1887“ im Nacken, der Sponsoren-Schriftzug auf der Brust oder die drei Streifen von Ausrüster adidas. Die rote Hose wirkt wesentlich dunkler als die klassische „Rothose“ bei Heimspielen.
HSV: Sonder-Trikot mit 465 Spielernamen
Auch die Rückennummer der Spieler ist goldfarben. Und dabei gibt es für Fans einen außergewöhnlichen Flock. Denn wer sich die Zahl 1887 und den Schriftzug „Bundesligaspiele“ bestellt, hat gleich 465 Spielernamen gleichzeitig auf dem Trikot. Denn: In die Ziffern der 1887 sind klein die Namen aller 465 jemals in der Bundesliga eingesetzten HSV-Spieler eingedruckt. Egal, ob sie wie der heutige Schalke-Profi Finn Porath (28) auf nur eine Minute für den Verein kamen oder auf die 581 von Rekordspieler Manfred Kaltz (73).

HSV-Finanz-Vorstand Dr. Eric Huwer und im Hintergrund das Trikot mit der Ziffer 1887, in die klein die Namen aller 465 jemals in der Bundesliga eingesetzten HSV-Spieler eingedruckt sind
Foto: WITTERS
Unter dem Motto „Sturm und Glanz“ hatte der Verein das Outfit vorab in den sozialen Netzwerken angekündigt. Für das Foto-Shooting posierten Nicolas Capaldo (27), Luka Vuskovic (18) und Rayan Philippe (25) in der Hamburger Kunsthalle. Dorthin lud der Klub auch am Montagabend zum Neujahrs-Empfang.
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Diese Saison lief der HSV bereits mit drei verschiedenen Shirts auf. Das Heim-Outfit erinnert mit der blauen Schulter-Optik an das Design der Saison 1994/95. Das Auswärtstrikot ist blau-weiß-schwarz, mit der Raute ausnahmsweise mittig auf der Brust. Das schwarze Ausweich-Trikot hat auffällige neonfarbene Akzente.
In der Vorsaison stand das Sonder-Trikot (damals von acht Mädchen anlässlich des Weltmädchen-Tags entworfen) unter keinem guten Stern. Zum geplanten Einsatz beim 3:0 in Nürnberg entschieden die Schiris kurzfristig, dass es den Heimtrikots der Franken zu ähnlich ist und daher nicht getragen werden darf.