Besondere Ehre an Rosenmontag
Tränen vor Kölner Dom: Karnevals-Urgestein hört auf
16.02.2026 – 16:35 UhrLesedauer: 2 Min.
Albert Detmer am Schlagzeug der Rabaue (Archivfoto): Der Musiker hat seine letzte Session auf der Bühne verbracht. (Quelle: Maximilian Koch/imago)
Dudelsack vor dem Dom, Tränen in den Augen: Die Karriere eines Urgesteins des Kölner Karnevals endet emotional. Wie er an Rosenmontag gefeiert wird.
Schneefall, Minusgrade – und Tränen vor dem Kölner Dom: Schlagzeuger Albert Detmer (66) von der Band Rabaue ist am Sonntagabend nach dem letzten Auftritt der Session emotional verabschiedet worden. Der Musiker geht zu Rosenmontag in den Ruhestand. Für den bewegendsten Moment des Abends sorgte Dudelsackspieler Marc Steffen.
Vor dem Dom spielte er den Fööss-Titel „Du bes die Stadt“, während dichte Schneeflocken fielen. Die Band sprach auf Instagram von einem „besonderen Moment für uns alle“. Der Schnee habe eine Stimmung geschaffen, „die wir nie vergessen werden“. Detmer wurde umarmt, gedrückt und mit warmen Worten bedacht, dazu gab es ein Kölsch. „Ohne Tränen ging’s dann doch nicht“, hieß es weiter.
Hier sehen Sie ein erstes Video der Rabaue von dem Moment:
Detmer zählt zu den Gründungsmitgliedern der Rabaue. Die Band wurde 2001 gegründet und absolvierte nach eigenen Angaben seitdem mehr als 5.000 Live-Auftritte und Konzerte, zudem zahlreiche TV-Auftritte.
Der Entschluss zum Abschied fiel nicht spontan: Vor zwei Jahren musste Detmer nach einer Knieoperation acht Wochen pausieren. Anfang Februar erklärte er: „Ich bin jetzt im Rentenalter, da kann man aufhören. Und nun gibt es kein Zurück mehr.“ Nach 25 Jahren auf der Bühne wolle er sich künftig privaten Plänen widmen, zunächst dem Reisen.
Der Moment des Abschieds wurde für die Gruppe emotional:
