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Bochum – Der VfL Bochum kommt nicht so richtig von der Stelle! Der Bundesliga-Absteiger ist seit 9 Spielen in der Liga ungeschlagen. Dabei sammelte der Pottklub allerdings auch 6 Unentschieden. So steckt die Mannschaft von Uwe Rösler (57) immer noch im Abstiegskampf. Denn der Vorsprung nach unten (5 Punkte auf den Relegationsplatz) ist bedrohlich. Während die Türe zur Bundesliga (13 Punkte Rückstand) endgültig abgeschlossen ist.

Für Rösler ist das absolut kein Beinbruch. Immerhin hat er den VfL in einer absoluten Krisensituation (17. Platz, 3 Punkte aus 8 Spielen) übernommen, stabilisiert und auf den Weg zum Klassenerhalt geführt. Die Tatsache, dass in den vergangenen Wochen Aufstiegs-Aspiranten wie Elversberg (1:1), Darmstadt (3:3), Schalke (2:0) und Paderborn (0:0) gegen Bochum keinen Sieg holen konnten, belegt die gute Arbeit in Bochum.

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Rösler, der nur 2 Pflichtpleiten kassierte: „Für mich ist das Glas halb voll. Solange wir versuchen, Torchancen zu kriegen, dynamisch und aggressiv nach vorn zu spielen, werden wir die Klasse halten. Alles andere sehen wir im nächsten Jahr.“ Was den Klassenerhalt angeht, macht sich der VfL-Trainer keine Sorgen. Rösler: „Wir haben einen Kader, der uns absolut berechtigt, zu sagen, dass wir die Klasse halten.“

Stürmer Philipp Hofmann (32/5 Treffer, 6 Assists), der gegen Paderborn einige Chancen ausließ: „Wir müssen uns da unten rauskämpfen. Man sieht, wie eng das da unten ist. Wenn wir so weitermachen, dann werden wir die Punkte holen.“

Um das zu schaffen, will Bochum so schnell wie möglich die 40-Punkte-Marke knacken. Aktuell sind es 28 Zähler. Simpel gerechnet fehlen also 4 Siege, um endlich Planungssicherheit zu haben. Die kommenden Gegner: Nürnberg (Fr./18.30 Uhr/Sky), Düsseldorf (27.2./18.30 Uhr/Sky) und Kaiserslautern (7.3./20.30 Uhr/Sky und Nitro).