Zwischen stark befahrenen Bahngleisen im Stadtteil Lichtenberg liegt ein architektonisches Juwel der Berliner Eisenbahngeschichte seit Jahrzehnten im Dornröschenschlaf und verfällt zu einer pflanzenumrankten Ruine: der seit den 1990er-Jahren stillgelegte Rundlokschuppen Rummelsburg. Einst wurde in der überkuppelten Rotunde preußischer Bauart Dampflokomotiven rangiert und Instand gehalten – doch diese Zeiten sind lange vorbei.

Die Außenmauern überzogen von Graffiti fristet der Rundlokschuppen im Eigentum der Deutschen Bahn ein Schattendasein früherer Tage. Der Erhalt des denkmalgeschützten Gebäudes ist stark gefährdet. Dabei handelt es sich um eines der zwei letzten seiner Art in Deutschland. Alle Infos zu dem Lost Place.

Lost Places

Das sind die Fakten zum Rundlokschuppen Rummelsburg im Überblick:

  • Adresse: Saganer Straße 3, Betriebsbahnhof Rummelsburg, 10317 Berlin-Rummelsburg
  • Geschichte: Errichtet zwischen 1875 und 1879 auf dem Rangierbahnhof Rummelsburg; seit den 1970er-Jahren nur noch als Materiallager und für gelegentliche Instandsetzungsarbeiten genutzt; 1993 stillgelegt; danach Leerstand und Verfall
  • Führungen: Für den Rundlokschuppen werden unregelmäßig Werksführungen angeboten. Für aktuelle Informationen sollte man sich mit dem DB Werk Rummelsburg in Verbindung setzen
  • Denkmalschutz: Objekt-Nr. 09095209
  • Status: Lost Place

Wo liegt der Rundlokschuppen Rummelsburg genau?
Betriebsbahnhof Rummelsburg

Blick auf ein Schild auf dem Bahnsteig des Betriebsbahnhofes Rummelsburg in Berlin 2014.
© picture alliance / dpa | Paul Zinken

Der Rundlokschuppen Rummelsburg liegt an der Adresse Saganer Straße 3 am alten Betriebsbahnhof Rummelsburg im gleichnamigen Ortsteil des Bezirks Lichtenberg. Die Google-Koordinaten (Open-Location-Code) für das Objekt lauten: FFWR+6H Berlin. Mit den öffentlichen Verkehrsmitteln ist das Areal am besten vom Bahnhof Berlin-Rummelsburg (S3) zu erreichen. Von der Station benötigt man zu Fuß rund sieben Minuten bis zum Rundlokschuppen Rummelsburg. Das Bahngelände kann ohne Führung nicht betreten werden, ist aber von der Saganer Straße im Süden oder der Zobtener Straße im Norden soweit einsehbar, dass man das Gebäude sehen kann. Achtung vor den Bahngleisen: Das Betreten von Bahnanlagen ist generell verboten und lebensgefährlich. Auch interessant: Lost Places: Diese Strafen drohen bei Hausfriedensbruch

Das sind die wichtigsten Etappen der Geschichte des Rundlokschuppens Rummelsburg:

Ausgangslage: Ein Stück Eisenbahngeschichte in Lichterfelde

Der Aufstieg Berlins zur politischen, wirtschaftlichen und kulturellen Metropole Ende des 19. Jahrhunderts hing eng mit dem Aufbau eines leistungsfähigen Eisenbahnnetzes zusammen. Eine der wichtigsten Lebensadern des aufstrebenden Wirtschaftsplatzes: der Rangierbahnhof der Preußischen Staatsbahn in Rummelsburg.

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Der Bau der heute existierenden Anlage wurde Mitte der 1870er-Jahre beschlossen, um den Anschluss des Güterverkehrs von der Niederschlesisch-Märkischen Eisenbahn, die von Breslau – dem heutigen Wrocław – nach Berlin verlief, auf die neu errichtete Berliner Ringbahn zu ermöglichen. In Rummelsburg, damals noch vor den Toren der Stadt gelegen, wurden die Güterwagen umsortiert und verteilt.

Rangierbahnhof Rummelsburg: Berlin wuchs im Takt der Dampflokomotive

1875 begannen die umfangreichen Bauarbeiten an dem Bahnhof. Allein drei Jahre dauerte die Trockenlegung des sumpfigen Areals nordöstlich der Rummelsburger Bucht. Der Bahnhof erhielt zwei Rangiersysteme und eine Nachordnungsgruppe, Sammelgleise für Leer- und Kohlenwagen, einen Rundschuppen und einen Ortsgüterbahnhof. Neuartig waren die Nutzung mehrerer Ablaufberge und im Gefälle liegende Verteilzonen. Als Anschluss zur Ringbahn wurde westlich des Rangierbahnhofs eine zweigleisige Verbindungsstrecke gebaut.

Der Rangierbahnhof Rummelsburg mit angeschlossener Lokomotivstation wurde am 1. September 1879 als erster Bahnhof seiner Art im Berliner Raum eröffnet und trug wesentlich zum Wirtschaftsboom der Spree-Metropole in der Gründerzeit bei. Die verteilten Waren befeuerten die rohstoffhungrigen Industrien in Berlin und ermöglichten einen rascheren Absatz produzierter Güter. Mit mehr als einer Million rangierter Achsen nahm der Bahnhof Rummelsburg Ende des 19. Jahrhunderts die Spitzenposition unter den neu errichteten Rangierbahnhöfen im Großraum Berlin ein. Eine imposante Leistungsschau des Dampflokzeitalters, das die Reichshauptstadt in die Moderne beförderte; ermöglicht auch durch das technische Herzstück der Anlage: dem majestätischen Rundlokschuppen Rummelsburg.

Rundlokschuppen Rummelsburg: So war das Gebäude aufgebaut

Der Rundlokschuppen Rummelsburg wurde bis 1879 von der Königlichen Eisenbahndirektion erbaut. Bei der Rotunde handelte es sich um ein kreisrundes Gebäude von 60 Metern Durchmesser mit einer ornamentierten Backsteinaußenwand, die von einer filigranen Dachkonstruktion aus Stahlfachwerk bekrönt wurde. Unter einem ringförmig angelegten, flacheren Pultdach lagen radial angelegte Abstell- und Reparaturgleise für Dampflokomotiven. Das Zentrum der Anlage bildete eine Drehscheibe, von der aus 24 strahlenförmig angelegte Gleise erreicht werden konnten. In den einzelnen Buchten an der Außenwand befanden sich Revisionsgräben, mit deren Hilfe auch der Unterboden und das Fahrwerk der Loks gereinigt und Reparaturarbeiten ausgeführt werden konnten. Waren die Arbeiten beendet, konnte die Dampflok über die zentrale Drehscheibe wieder auf das den Schuppen verlassene Gleis gesetzt werden.

Das Besondere: Anders als bei sonstigen Lokschuppen lag die Drehscheibe, das Herzstück der Anlage, im Inneren des Gebäudes und war damit vor Witterungseinflüssen geschützt. In Rummelsburg hat sich die originale Drehscheibe aus der Gründerzeit noch erhalten. Sie hat einen Durchmesser von 16 Metern und ist ein Meisterstück damalige Ingenieurskunst. Mindestens ebenso faszinierend ist das ausgeklügelte Kuppeldach des Rundlokschuppens. Die Konstruktion geht auf Preußens führenden Bauingenieur Johann Wilhelm Schwedler (1823–1894) zurück, der unter anderem auch die Kuppel der Neuen Synagoge in Berlin konstruierte.

Rundlokschuppen Rummelsburg: Technische Präzision in Vollendung

Die 30 Meter im Durchmesser große Schwedler-Kuppel in Rummelsburg ist aus radial bogenförmigen Sparren und sie verbindenden horizontalen Ringen gefügt. Zwischen den Hauptträgern in der Kuppelfläche liegen aussteifende Kreuzglieder. Diese Konstruktion, bei der jeder konzentrische Ring ein festes System bildet, ist auch bei ungleicher Belastungen äußerst standfest. Darüber hinaus ermöglicht die filigrane Bauweise ein geringes Gewicht von nur rund 30 Kilogramm pro Quadratmeter zu realisieren – konkurrenzfähig auch nach heutigen Maßstäben.

Auf dem Scheitelpunkt der Kuppel saß eine Laterne zur Ableitung des Rauchs. Ohne diese wären die Arbeiten im Qualm der ein- und ausfahrenden Dampfloks unmöglich gewesen. Zur Belüftung waren außerdem große Stahlrahmenfenster in die Backwerkmauer des Gebäudes eingelassen. Neben dem eigentlichen Rundlokschuppen befand sich ein angrenzendes Verwaltungs- und Dienstgebäude. Außerdem lagen rings um den Lokschuppen Kohlebansen-Lager, ein Wasserturm, Ausschlackplätze mit Wasserkränen und Gleisanlagen für die Wartung der Dampflokomotiven. Ein weiterer Rundschuppen, der auf Satellitenbildern aus den 1920er- und 1950er-Jahren sichtbar ist, befand sich etwa 150 Meter weiter südöstlich auf dem Bahngelände, wurde aber während der DDR-Zeit abgerissen und durch einige unscheinbare Rechteckbauten und Abstellgleise ersetzt.

Rundlokschuppen Rummelsburg: Berliner Zeugnis der Eisenbahnentwicklung

Die große Zeit der Rundlokschuppen – einst ein Symbol des wirtschaftlichen Aufschwungs – lag im letzten Viertel des 19. Jahrhunderts. Mit dem Ausbau der Bahnlinien und der Expansion des Güter- und Personenverkehrs auf der Schiene waren rund 25 der markanten Gebäude entlang der Bahnstrecken des Deutschen Reichs entstanden und hatten an großen Verkehrsknotenpunkten die bis dahin üblichen Rechteckschuppen ersetzt. Der letzte Rundlokschuppen seiner Art wurde 1893 in Pankow errichtet. Bald darauf zeigte sich mit der rasanten technologischen Entwicklung der Eisenbahn ein fundamentales Problem des Gebäudetyps.

Die Dampflokomotiven wurden immer länger und die Rundlokschuppen konnten nur schwer in ihrer Größe erweitert werden. Die Lösung waren Ringlokschuppen, in denen die Drehscheibe bogenförmigen Gebäuden vorgelagert waren. Zwar war die Anlage der Drehscheibe nun wieder der Witterung ausgesetzt, doch sie konnte analog zur technischen Entwicklung der Dampflok – genauso wie der dahinterliegende Schuppen – einfacher an neue Gegebenheiten angepasst werden. Die bestehenden Rundlokschuppen fanden weiterhin Verwendung, aber als Bautyp für Neubauten setzte sich der Rundlokschuppen durch, bis in den 1970er-Jahren die Diesellokomotive ihren Siegeszug antrat und wiederum das Design und die Form der Lokschuppen veränderte. Der Traktionswechsel zu leichter zu manövrierenden Dieselloks machte die Drehscheiben überflüssig. Jetzt setzten sich wieder rechteckige Hallenbauten durch, die das Bild in Bahnbetriebswerken bis heute bestimmen.

Rundlokschuppen Rummelsburg: Betrieb bis in die 1970er-Jahre
Deutsche Bahn

Betriebsbahnhof Rummelsburg im Abendlicht. Fotografie aus dem Jahr 2018.
© picture alliance/dpa | Christoph Soeder

Der Rundlokschuppen Rummelsburg an den Gleisen der Niederschlesisch-Märkischen Bahn wurde seit seiner Inbetriebnahme Ende der 1870er-Jahre zur Revision und Wartung von Dampflokomotiven eingesetzt. Dabei wurde der Rangierbahnhof stetig erweitert, erhielt neue Gleise und 1914 auch einen Abstellbahnhof für Personenwagen. Dazu kam ein Haltepunkt an den Vorortgleisen, der zunächst nur den Arbeitern des Rangierbahnhofs vorbehalten war und erst 1948 als S-Bahn-Haltepunkt für den allgemeinen Fahrgastverkehr geöffnet wurde. Nach dem Ersten Weltkrieg und dem Ende des Kaiserreichs wurde Rummelsburg 1920 als Ortsteil von Lichtenberg mit dem Groß-Berlin-Gesetz in das Stadtgebiet Berlins eingemeindet.

Noch immer verrichteten die Bahnarbeiter im Rundlokschuppen ihren Dienst, auch als in den 1940er-Jahren das Stadtgebiet und die Bahnanlagen zum Ziel alliierter Luftangriffe wurde. Die Nationalsozialisten planten umfangreiche Erweiterungen des Rangierbahnhofs. Er sollte im Rahmen der gigantomanischen „Germania“-Pläne als überdimensionierter Verschiebebahnhof dienen. Die Pläne wurden nie ausgeführt. Stattdessen wurde Rummelsburg nach 1945 Teil der sowjetischen Besatzungszone und gehörte später, nach der Gründung der DDR, zur ostdeutschen Hauptstadt. Eine verkehrspolitische Besonderheit in der geteilten Frontstadt Berlin: Die Bahnanlagen gehörten nach 1945 zur DDR-Reichsbahn, die bis 1984 die Betriebsrechte des Eisenbahn- und S-Bahn-Verkehrs in ganz Berlin übernahmen.

Rundlokschuppen Rummelsburg: Nach der Wende kam das Aus

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Bis Anfang der 1970er-Jahre war die Umstellung auf Diesellokomotiven in der DDR abgeschlossen. Seitdem diente der Rundlokschuppen in Rummelsburg im Wesentlichen nur noch als Materiallager und für gelegentliche Instandsetzungsarbeiten. Zwanzig Jahre lang fristete er ein Schattendasein, bis er nach der Wiedervereinigung und der Übernahme durch die Deutsche Bahn 1993 gänzlich stillgelegt wurde. Bereits zwei Jahre zuvor hatte die Bahn die Abfertigung von Güterwagen in Rummelsburg eingestellt. Während der alte Rangierbahnhof in den 1990er-Jahren mit der Sanierung der Stadtbahn zu einem Betriebsbahnhof für die Wartung von ICE-Zügen ausgebaut wurde, verkam die altgediente Rotunde im Nordwesten des Bahnhofs zu einer unzugänglichen Ruine.

In der Zeit nach der Stilllegung eroberte sich die Natur Teile der Anlage zurück. Zwischen den alten Eisensäulen, den Revisionsgräben und der zentralen Drehscheibe begannen Pflanzen zu ranken: Büsche überwucherten den Boden und kleine Bäume durchbrachen mit ihrem Wurzeln das Gebäudefundament. Das Innere des vernachlässigten Bahngebäudes wandelte sich zu einer surrealen Ruinenlandschaft mit morbiden Charme: Verfall und Vandalismus hinterließen ihre Spuren am Mauerwerk des kaiserzeitlichen Baus und seinen von wildwuchernden Pflanzen umrankten Stahl- und Eisenträgern.

Rundlokschuppen Rummelsburg: Abgedecktes Dach, eingeworfene Fenster

Der Rundlokschuppen Rummelsburg steht ebenso wie das benachbarte Verwaltungsgebäude, das gleichfalls seit Jahrzehnten leer steht, unter Denkmalschutz. Geholfen hat das wenig. Beide Gebäude sind bis heute dem Verfall preisgegeben. Fenster wurden eingeschlagen, durch die historische Gebäudetechnik frisst sich der Rost und kaum eine Fläche an den Innen- wie Außenwänden des Rundlokschuppens wurde nicht mit Graffiti überzogen. Das alte Gemäuer aus dem 19. Jahrhundert gepaart mit der rustikalen Technik des Eisenbahnzeitalters bietet eine interessante Kulisse für Lost Place-Fotografien und Videoaufnahmen, doch die Substanz des Industriedenkmals leidet unter der Vernachlässigung.

Das von genutzten Gleisen umgebene Bauwerk befindet sich mittlerweile in einem desolaten Zustand. Das Dach der Kuppel ist seit Mitte der 2010er-Jahre fast komplett abgedeckt und erlaubt damit zwar einen Blick auf die faszinierende Grundkonstruktion des freiliegenden Stahlgerüsts der Kuppel, setzt das Gebäude aber gleichzeitig ungeschützt eindringender Nässe aus. Zuletzt wurde das Gebäude, das ein Stück Eisenbahngeschichte repräsentiert, in seinem dauerhaften Erhalt als akut gefährdet eingestuft, wie die Antwort des Bezirksamtes auf eine Anfrage der Fraktion der Grünen in der Bezirksverordnetenversammlung Lichtenbergs 2022 ergab.

Rundlokschuppen Rummelsburg: Welche Zukunft hat das Eisenbahn-Industriedenkmal?
Berlin, Deutschland, Kupplung eines ICE 2 wird ueberprueft

Im ICE-Werk Berlin-Rummelsburg herrscht Hochbetrieb in modernen Werksgebäuden. Die Zukunft des historischen Lokschuppen bleibt derweil unklar. Fotografie aus dem Jahr 2012.
© picture alliance / Caro | Heinrich

Zukunftspläne für das Bauwerk, das ein Stück deutscher Eisenbahngeschichte repräsentiert, sind Mangelware. 2010 stellte die Deutsche Bahn als Eigentümerin einen Abrissantrag für den historischen Lokschuppen, der aber umgehend abgelehnt wurde. Die Grundsubstanz des Gebäudes scheint zwar immer noch rettbar, mögliche Investoren stellt der Rundlokschuppen aber vor schwierige Hürden, da eine Sanierung teuer und der gefahrlose Zugang über das Bahngelände ohne Brücken- oder Tunnelneubau kaum zu realisieren ist. Zumindest ließ die Bahn das Pultdach des Gebäudes bis 2021 erneuern.

Von den ehemals rund 25 Rundlokschuppen im Deutschen Reich haben sich in Deutschland nur zwei erhalten, beide in Berlin und beide stark gefährdet. Der drittletzte Rundlokschuppen war 1978 in Paderborn abgerissen worden. Bessere Erhaltungsaussichten haben die drei im heutigen Polen – Pila, Bydgoszcz und Tczew – gelegenen Rundlokschuppen preußischer Bauart sowie ein weiterer Schuppen in Tschernjachowsk im heutigen Russland. Immerhin: Am Pankower Rundlokschuppen waren zuletzt bauliche Fortschritte erzielt worden.

Bis zum Sommer 2023 war das Dach saniert worden. Zuletzt entschied das Verwaltungsgericht Berlin Ende Dezember 2024 gegen einen Abrissantrag des historischen Gebäudes, der im Rahmen der Planungen für das Wohnquartier „Pankower Tor“ gestellt wurde. Doch ein Nachnutzungskonzept wurde bislang weder für den Pankower noch für den etwas kleineren Zwillingsschuppen in Rummelsburg gefunden. Die Zukunft der beiden letzten in Deutschland erhaltenen Rundlokschuppen bleibt ungewiss.