Boeing 737 muss durchstarten
Sicherheitslandung am Flughafen: Rettungskräfte im Großeinsatz
17.02.2026 – 10:26 UhrLesedauer: 2 Min.
Ein Flugzeug von Corendon Airlines in Nürnberg (Archivbild): Eine Boeing der Fluggesellschaft musste am Montag durchstarten. (Quelle: IMAGO/Ardan Fuessmann/imago)
Eine Boeing landet gerade in Nürnberg, plötzlich beschleunigt der Pilot wieder. Für Rettungskräfte läuft damit ein Großeinsatz an.
Schrecksekunde am Nürnberger Flughafen: Eine Boeing 737 aus dem ägyptischen Badeort Hurghada musste bei der Landung am Montagabend durchstarten. Die Piloten leiteten eine Sicherheitslandung ein, wie Flughafensprecher Christian Albrecht der Nürnberger Lokalredaktion von t-online bestätigte. Neben der Flughafenfeuerwehr wurden deshalb auch umliegende Feuerwehren sowie Rettungskräfte zum Airport alarmiert.
Auf den Daten des Portals „flightradar24“ lässt sich der Weg der Boeing von Corendon Airlines nachvollziehen. Demnach starte das Flugzeug um 15.38 Uhr Ortszeit in Hurghada und nahm mit rund einer halben Stunde Verspätung in nordwestliche Richtung Kurs auf Nürnberg. Über das Mittelmeer, Thessaloniki und den Balkan ging es für die Fluggäste der Boeing 737 von Ägypten nach Franken.
Laut „flightradar24“ näherte sich das Flugzeug gegen 17.45 Uhr von Osten her der Landebahn in Nürnberg – doch anstatt am Airport aufzusetzen, starteten die Piloten durch. Die Boeing gewann darauf wieder an Höhe und kreiste über Nürnberg und die Region. Ehe das Flugzeug dann um 19.27 Uhr endgültig sicher am Flughafen landete.
Warum die Besatzung der Boeing eine Sicherheitslandung auslöste, konnte Flughafensprecher Christian Albrecht nicht sagen. Die Airline ließ eine entsprechende Anfrage bislang unbeantwortet. Bekannt ist aber, dass die Fluggäste die Boeing am Boden ganz normal verlassen konnten.
Weiter betont der Flughafensprecher, dass das Durchstaten und die Sicherheitslandung letztlich immer eine Vorsichtsmaßnahme seien. Die Entscheidungen darüber treffen laut Albrecht die Piloten. Darauf liefen sowohl am Boden als auch im Cockpit festgelegte Prozesse ab. Teil davon sei auch, dass die Flughafenfeuerwehr sowie weitere Rettungskräfte vorsorglich alarmiert werden würden.
