Die Giraffe Jamila schaut in die Kamera. Sie ist durch einen Sturz gestorben.

Stand: 17.02.2026 16:22 Uhr

Im Zoo Hannover ist am Montag eine Giraffenkuh infolge eines Sturzes gestorben. Das Team konnte dem Tier trotz schnellen Eingreifens nicht mehr helfen.

„So ein Unfall schockiert das ganze Team, das müssen wir jetzt erst einmal verarbeiten“, sagte Zoo-Geschäftsführer Andreas Casdorff. „Wir sind sehr sehr traurig und werden sie sehr vermissen“, heißt es von den Tierpflegerinnen und Tierpflegern. Die Nubische Giraffenkuh Jamila war nach Angaben des Zoos am Montag in ihrer Innenanlage unglücklich gestürzt und infolgedessen gestorben. Trotz des sofortigen Eingreifens des Zoo-Teams konnte dem Tier demnach nicht mehr geholfen werden. Jamila kam 2013 im Zoo Hannover zur Welt und lebte gemeinsam mit Springböcken, Pferdeantilopen und einer weiteren Giraffenkuh.

Leopard „Suresh“ verlässt den Zoo Hannover

Leopard im Zoo Hannover

Leopard „Suresh“ geht von Hannover nach Dänemark, um dort eine Familie zu gründen.

Der Zoo Hannover muss sich von einem weiteren Tier verabschieden. Leopard „Suresh“ wird den Zoo in Richtung Dänemark verlassen. Dort komme die Raubkatze mit einer jungen Leopardin zusammen und soll für Nachwuchs sorgen, teilte der Zoo mit. Das Leoparden-Gehege in Hannover werde währenddessen umgebaut. Künftig sollen dort Binturongs einziehen, auch als Marderbären bekannt. Sie haben lange Schnurrhaare und einen buschigen Greifschwanz, mit dem sie in den Bäumen hangeln. Sie sollen im Laufe des Frühjahrs vorgestellt werden.

Tierpfleger Yule Müller mit den Gelbbrustaras.

Insgesamt leben im Zoo Hannover 1.779 Tiere, es gibt 164 Arten. Die Inventur ist wichtig für den internationalen Artenschutz.

Eine Seychellen-Risenschildkröte

Nach 17 Jahren will der Zoo wieder Seychellen-Riesenschildkröten halten. Dafür wird ein neues Warmhaus gebaut.

Dieses Thema im Programm:

NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 17.02.2026 | 13:30 Uhr und NDR 1 Niedersachsen | Regional Hannover | 17.02.2026 | 06:30 Uhr