Wissen nur wenige
Höhner-Sänger: Kuriose Verbindung zu Pop-Superstar
17.02.2026 – 13:55 UhrLesedauer: 3 Min.
Höhner-Sänger Patrick Lück (l.) und Robbie Williams (Montage): In den Musikkarrieren der beiden gibt es eine Parallele. (Quelle: Imago-Montage/t-online)
Mit „Gisela“ oder „Prinzessin“ hat Höhner-Sänger Patrick Lück seine eigenen Hits im Kölner Karneval. Nur wenige wissen, wie die Karriere des Karnevalsstars begann.
Nach ersten erfolgreichen Auftritten in einem Schülerchor gewann Lück, der aus dem Westerwald stammt, 1999 einen Talentwettbewerb eines lokalen Radiosenders. Lück: „Dadurch kam ich mehr in die Öffentlichkeit, hatte zu dem Zeitpunkt aber gar keine Band.“ Um die Jahrtausendwende habe er sich daher mit Solo-Auftritten, unter anderem auf Hochzeiten, etwas dazuverdient, bevor er sich der Band Street Life als Ersatzsänger anschloss.
Die Band orientierte sich in dieser Zeit an einem Konzept, das in einem Berliner Hotel mit der Live-Show „Stars in Concert“ bereits erfolgreich war: In dem Hauptstadt-Hotel standen abends Imitatoren von Elvis Presley, Joe Cocker oder auch Tina Turner auf der Bühne. Das probierte Street Life dann auch bei Festivals und anderen Shows.
„Bei den Street Life-Proben wurde ich gefragt, ob ich nicht einen Sänger wüsste, von dem ich mehrere Songs kann. Der einzige, der mir da einfiel, war Robbie Williams“, berichtet Lück t-online. Mit „Let me entertain you“, „Angels“ und „Rock DJ“ probierte er sich auf der Street Life-Bühne aus. „Dabei habe ich festgestellt, dass das auch solo gut funktioniert.“
Gerade zum Zeitpunkt des Karriere-Höhepunkts von Robbie Williams, rund um 2003, war der Westerwälder damit auch in Deutschland erfolgreich und wagte im Jahr darauf den Sprung in die Selbstständigkeit. Trotz der Auftritte als „Angels“-Sänger hat sich Lück in dieser Zeit nie als richtiges Robbie-Double gesehen: „Ich seh dem ja überhaupt nicht ähnlich und fand auch nie, dass wir die gleiche Stimmfarbe haben – auch wenn andere das behauptet haben.“
