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Hamburg – Ausgerechnet Hayali! Am Sonntag moderierte sie noch KI-gefälschte Bilder im „heute journal“ des ZDF an, nächsten Montag wird sie vor 300 Entscheidern eine KI-Expertenrunde moderieren. Unter anderem mit dem ehemaligen Vizekanzler Robert Habeck (56, Grüne) und DFB-Sportdirektor Rudi Völler (65).
Bevor die Fake-Videos zu Trumps Abschiebungen von Migranten gesendet wurden, sagte Dunja Hayali noch: „Wer in den sozialen Netzwerken unterwegs ist, wird festgestellt haben, dass es sehr viele Videos zu den Einsätzen der ICE-Truppen von Donald Trump gibt. Nicht alle sind echt, aber doch sehr viele.“ Die Videos, die das ZDF zeigte, waren nicht echt.
Auf den Filmen war unter anderem zu sehen, wie eine Frau und zwei Kinder auf der Straße von Einsatzkräften abgeführt werden. Doch die Bilder waren von Künstlicher Intelligenz erfunden worden; die Szenen haben so nie stattgefunden. 3,6 Millionen Zuschauer wurden getäuscht!
ZDF korrigiert Beitrag zu Trump-Abschiebungen: Gefälschte Clips im „heute journal“
Quelle: ZDF heute journal17.02.2026
Der Beitrag mit den Fake-Aufnahmen wurde hastig verändert, eine schnelle Entschuldigung schob man auch hinterher, für den Abend ist eine Korrektur angekündigt. Doch nicht nur die Glaubwürdigkeit des ZDF ist beschädigt, auch die von Moderatorin Hayali.
Ausgerechnet sie soll jetzt die KI-Expertenrunde „Mensch & KI. Unbewusst gelenkt. Bewusst geführt“ in Hamburg zwei Tage lang (23./24. Februar) als Moderatorin führen. Mit exklusivem Abendevent im Luxus-Hotel „Vier Jahreszeiten“.
Auf der Hamburg-Seite wird geschwärmt, dass 300 Entscheider vor Ort in Hamburg sind. Als Sprecher sind unter anderem der ehemalige Vizekanzler Robert Habeck (56) und der Fußballweltmeister und DFB-Sportdirektor Rudi Völler (65) eingeladen, aber auch die ehemalige EU-Kommissarin Margrethe Vestager (57) und Professor Dr. Jürgen Stock (64), ehedem Generalsekretär von Interpol.
Ob Hayali bei ihrer Moderation in Hamburg die falschen KI-Bilder ihrer Abendsendung als warnendes Beispiel ansprechen wird? „Nein“, heißt es von ihrem Management „Barbarella“. Sie werde nichts davon in Hamburg erzählen. Der Mainzer Sender hat sich dagegen entschuldigt: „Der Beitrag entspricht nicht unseren Standards und hätte in dieser Form nicht gesendet werden dürfen.“