Die Idee entstand ganz alltäglich: „Beim Radfahren durch Karlsruhe“. Denzel entdeckte Orte, die ihn visuell reizten – „einen tollen Spot“ – und wollte diese Plätze künstlerisch in Szene setzen. „Ich bin im Bereich des Projection Mappings tätig“, sagt er. So kam ihm der Gedanke zum beambike. Projection Mapping nicht nur als geplante Installation, sondern spontan, flexibel und direkt im Stadtraum.

beambike in Karlsruhe am 16. Februar 2026.

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beambike in Karlsruhe am 16. Februar 2026.
Foto: Thomas Riedel

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beambike in Karlsruhe am 16. Februar 2026.
Foto: Thomas Riedel

Der Künstler ist bereits international bekannt. So hat er bereits große Flächen in Chicago, Shanghai sowie in Karlsruhe, im Rahmen der Schlosslichtspiele, mit seiner Kunst bestrahlen dürfen.

beambike bringt Kunst an jegliche urbane Flächen

Das beambike macht letztendlich Projektionen dort möglich, wo gerade Raum dafür ist – an Fassaden, Mauern, urbanen Flächen. Für Denzel ist das auch eine Frage der Zugänglichkeit: „Das Tolle ist, so Kunst barrierefrei in den öffentlichen Raum zu bringen – und für jeden und jede zugänglich zu machen.“

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Foto: Thomas Riedel

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Foto: Thomas Riedel

Technisch läuft das System unterwegs autark: Betrieben wird es „mit recycelten Akkupacks“. So bleibt die Installation mobil und unabhängig – und passt zu der Idee, unkompliziert im Stadtraum zu arbeiten.

Karlsruher Passanten erleben Überraschungseffekt

Die Grundidee und der erste Prototyp entstanden bereits 2018. „Also schon ein Weilchen“, sagt Denzel. Mittlerweile ist der Künstler regelmäßig mit einer Projektion der weißen Friedenstaube in Karlsruhe unterwegs.

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Foto: Thomas Riedel

Warum dieses Motiv? Vor allem wegen der unmittelbaren Wirkung. Er liebe den Moment, wenn Passantinnen und Passanten plötzlich innehalten. Dieser Überraschungseffekt sei jedes Mal neu – viele reagierten „überraschend positiv“, würden aus dem Alltag herausgerissen.

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Foto: Thomas Riedel

Projektionen fördern laut Denzel Gespräche zwischen den Menschen

Viel mehr noch: Durch die Projektionen im öffentlichen Raum entstehe sofort Kontakt. Denzel sagt: „Menschen bleiben stehen, kommen ins Gespräch, tauschen sich aus.“ Gerade das mache den Reiz aus. Leute beim Abendspaziergang oder beim Gassigehen sehen plötzlich eine Kunstinstallation an einer Wand – mitten in der Stadt, ohne Eintritt, ohne Schwelle.

  • Thomas Riedel

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