Aus 150 Vorschlägen gewählt
Das ist das Motto für die Karnevalssession 2027
18.02.2026 – 09:50 UhrLesedauer: 2 Min.
Farbenfrohe Wagen und Regenschirme beim Rosenmontagszug 2026 (Archivbild): Das Comitee Düsseldorfer Carneval hat nun das Motto für die kommende Session verkündet. (Quelle: IMAGO/Jochen Tack)
Das Comitee Düsseldorfer Carneval hat sein Motto für die Session 2027 aus 150 Vorschlägen ausgewählt. Es soll eine dreifache Botschaft für die Karnevalisten transportieren.
Kaum sind die Karnevalstage mit der Hoppeditz-Verbrennung am Dienstagabend zu Ende gegangen, laufen die Planungen für die Karnevalssession im Jahr 2027 bereits wieder auf Hochtouren.
Zu diesem Zweck hat das Comitee Düsseldorfer Carneval e.V. das Motto für die Session 2027 bekanntgegeben. Die Verkündung erfolgte am Dienstagabend nach der Verabschiedung von Prinz Marcus I. und Venetia Nicole auf dem Rathausbalkon.
Die Session 2026 hatte unter dem Motto „Mer bliewe bunt – ejal wat kütt!“ gestanden. Der neue Leitsatz für das Jahr 2027 lautet nun: „Karneval – grenzenlos vereint!“. Die Botschaft soll die Jecken nun bereits zur Teilnahme an der kommenden Session motivieren, wie CC-Präsident Lothar Hörning betonte. Zudem setze man mit dem neuen Motto „auch ein starkes Zeichen für Gemeinschaft, Tradition und weltweite Verbundenheit“, erklärt er.
Der CC-Vorstand habe das neue Motto aus zwei der rund 150 eingesandten Vorschläge kombiniert, heißt es. Die beiden Ideengeber Jens Holzeisen und Georg Berrang werden zum Hoppeditz Erwachen am 11.11. ins Rathaus eingeladen.
Mit dem neuen Sessionsmotto verbindet das CC drei Botschaften, die nach den Worten von CC-Präsident Hörning die Vielfalt und Kraft des Karnevals widerspiegeln: „Karneval als gelebtes Brauchtum“, „Grenzenlose Verbundenheit“ und „Vereint im Verein – vereint als Menschen“.
Mit dem Motto soll gezeigt werden, dass Karneval mehr ist als nur Feiern. „Es geht um gelebte Tradition, um Freundschaften über Vereins- und Stadtgrenzen hinweg, um Zusammenhalt, um die Kraft der Gemeinschaft sowie um grenzenlose Solidarität, wenn unsere Meinungs-, Kunst- und Narrenfreiheit – wie aktuell bei unserem genialen Wagenbaukünstler Jacques Tilly – bedroht ist“, so Hörning.
Wer seine Wurzeln kenne und zu seinen Werten stehe, könne Brücken bauen – etwa zu Menschen in der Nachbarschaft, zu Vereinen im Stadtviertel und zu Kulturen auf der ganzen Welt. „Genau das ist es, was unseren geliebten Karneval so besonders und wertvoll macht“, erklärte der CC-Präsident.
