„Zeichen der Hoffnung“

Frankfurt schaltet Ramadan-Beleuchtung über Freßgass ein

Aktualisiert am 18.02.2026 – 10:35 UhrLesedauer: 1 Min.

Passantinnen fotografieren mit ihren Handys die "Happy Ramadan"-Beleuchtung in der Frankfurt (Symbolfoto): Ähnliches wünschen sich die Grünen für Berlin.Vergrößern des Bildes

Passantinnen fotografieren mit ihren Handys die „Happy Ramadan“-Beleuchtung in Frankfurt (Archivbild): Die Lichter leuchten in diesem Jahr zum dritten Mal. (Quelle: Lando Hass/dpa)

In dieser Woche schaltet die Stadt Frankfurt die Lichter auf der Freßgass‘ ein. Sterne, Halbmonde und Laternen markieren den Beginn des Fastenmonats Ramadan.

Aschermittwoch und der Ramadan-Beginn fallen in diesem Jahr auf denselben Tag. Für Hunderttausende Muslime beginnt am Mittwochabend der Ramadan, der erste Fastentag ist der Donnerstag. Die Stadt Frankfurt beleuchtet die Große Bockenheimer Straße, bekannt als Freßgass‘, deshalb erneut mit Halbmonden, Sternen, arabischen Fanoos-Laternen und dem Schriftzug „Happy Ramadan“.

Aufgehängt wurden Halbmonde, Sterne und Fanoos-Laternen sowie der Schriftzug „Happy Ramadan“. In der Bankenmetropole leben rund 130.000 Muslime.

Die Lichter wurden bereits am Dienstag um 18 Uhr bei einer Feierstunde von Bürgermeisterin Nargess Eskandari-Grünberg (Grüne) und Stadtverordnetenvorsteherin Hilime Arslaner (Grüne) eingeschaltet.

Die Lichter sollen ein Zeichen des friedlichen Miteinanders und der Solidarität setzen. Bürgermeisterin Eskandari-Grünberg betont, dass die Beleuchtung die wertvollen Beiträge der muslimischen Community für Frankfurt würdige. „In Zeiten antidemokratischer Tendenzen und verstärktem Populismus sind diese Lichter ein Zeichen der Hoffnung und des Zusammenhalts in unserer vielfältigen Stadtgesellschaft“, sagt Eskandari-Grünberg weiter.

In Frankfurt leben etwa 130.000 Muslime. Die jährliche Beleuchtung der Freßgass‘ zum Ramadan geht auf einen Beschluss der Stadtverordnetenversammlung von 2023 zurück.