„Wlad Heraskewytsch wurde die Möglichkeit genommen, bei den Olympischen Spielen um den Sieg zu kämpfen, dennoch kehrt er als wahrer Sieger in die Ukraine zurück“, sagte Achmetow, Kohle- und Stahlunternehmer und zudem Präsident des Fußballklubs Schachtar Donezk: „Der Respekt und der Stolz, den er sich durch sein Handeln unter den Ukrainern verdient hat, sind die höchste Auszeichnung. Zugleich möchte ich, dass er genug Kraft und Ressourcen hat, um seine sportliche Karriere fortzusetzen und für Wahrheit, Freiheit und das Gedenken an jene zu kämpfen, die ihr Leben für die Ukraine gegeben haben.“
Heraskewytsch hatte bei den olympischen Rennen in Cortina d’Ampezzo mit einem Helm an den Start gehen wollen, der an in Russlands Angriffskrieg getötete ukrainische Sportler erinnert. Das Internationale Olympische Komitee (IOC) sah darin einen Verstoß gegen seine Charta, letztlich endete der Streit in der Disqualifikation. Der Betrag von 10 Millionen Hrywnja solle dem Athleten und seinem Trainerstab zugutekommen und auf dem Konto der Heraskevych Charity Foundation eingehen. Die Vereinbarung sei bei einem Treffen zwischen Vertretern der Stiftung Achmetows und dem ukrainischen Sportler erzielt worden.
Die Abschaltung der vom russischen Militär genutzten Starlink-Terminals hat einem Regierungsvertreter zufolge keine Auswirkungen auf die Drohneneinsätze. Die Terminals seien seit zwei Wochen außer Betrieb, sagt der stellvertretende russische Verteidigungsminister Alexej Kriworutschko im Staatsfernsehen. Dies habe jedoch weder die Intensität noch die Effektivität der unbemannten Systeme beeinträchtigt. Die Ukraine hatte dagegen erklärt, die Abschaltung habe erhebliche Folgen für die russischen Operationen. Starlink ist ein Internetdienst von SpaceX, dem Raumfahrtunternehmen des Tesla-Chefs Elon Musk. Dieser hat von einer unzulässigen Verwendung des Dienstes durch Russland gesprochen, die unterbunden worden sei.
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat sich zur Stärkung seines Landes für eine europäische Flugabwehrraketenproduktion besonders für Patriot-Systeme ausgesprochen. „Es gab Versprechen zu Produktionslizenzen, aber Amerika hat sich nicht dazu entschlossen, obgleich wir sowohl eine Produktion in der Ukraine als auch gemeinsam mit Nato-Partnern in der Region vorgeschlagen haben“, sagte der Staatschef in einer Videobotschaft. Er erwähnte dabei die Nachbarstaaten Rumänien und Polen. Ihm zufolge seien die aktuellen Produktionszahlen selbst mit den geplanten Erweiterungen zu gering.