Nach Angaben der Polizei brachten Beamte am Montagmorgen, 16. Februar, eine 20-jährige afghanische Staatsangehörige zum Polizeirevier Karlsruhe-Waldstadt. Die Maßnahme diente der Vorbereitung weiterer Schritte in einem Abschiebeverfahren des Regierungspräsidiums Karlsruhe. Gegen 7.50 Uhr erschienen mehrere Familienangehörige am Polizeirevier, offensichtlich um die Abschiebung zu verhindern.
Flucht und Festnahme in der Königsberger Straße
Der 20-Jährigen gelang zunächst die Flucht aus dem Dienstgebäude. Polizeibeamte verfolgten die Frau und holten sie nach kurzer Zeit in der Königsberger Straße ein. Dort griffen sie die Frau erneut auf. In der Folge beleidigten mehrere Familienangehörige die eingesetzten Beamten und leisteten teils erheblichen Widerstand gegen die polizeilichen Maßnahmen.
Ein 23-Jähriger sowie dessen 17-jähriger Bruder griffen die Polizisten tätlich an. Infolge der Widerstandshandlungen zog sich ein Beamter Verletzungen am Bein zu und konnte seinen Dienst nicht fortsetzen. Erst mit dem Hinzuziehen weiterer Streifenwagenbesatzungen gelang es, die Situation zu beruhigen.
Die 20-Jährige wurde im Anschluss abgeschoben. Gegen die Beteiligten wurden mehrere Ermittlungsverfahren eingeleitet, unter anderem wegen tätlichen Angriffs, Widerstand und Beleidigung.
Quelle: Polizeipräsidium Karlsruhe. Hinweis: Diese Meldung wurde unterstützt von KI erstellt.
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