Gute Nachrichten für all jene Menschen in Berlin, die von Kälte, Glätte und Schnee so langsam genug haben. Der Frühling kommt in die Hauptstadt – und das in den kommenden Wochen gewissermaßen gleich dreimal. Das stellt Georg Haas, Meteorologe von wetter.com, in Aussicht: „Wir können drei Dinge festhalten: Am 1. März ist meteorologischer Frühlingsanfang, am 20. März beginnt garantiert der astronomisch-kalendarische Frühlingsanfang. Und die Wetterlagen-Umstellung kommt jetzt auch am Wochenende.“

Das Brandenburger Tor in einer Winterlandschaft. Berlin, 18.01.2024

Zwar kann es laut dem Experten am Samstagmorgen noch einmal gefrierenden Regen oder Nassschnee geben. „Aber dann kommt am Wochenende die Warmluft“, sagt Haas. Zum Teil klettern die Temperaturen in Berlin am Wochenende auf zweistellige Werte. „Es wird dem Schnee und dem Eis komplett an den Kragen gehen, nichts wird davon übrig bleiben“, sagt der Meteorologe.

Wetter Berlin: Frühling laut Experte in Sicht – „Es wird deutlich wärmer“

Erst einmal werde das nicht unbedingt schön, sagt der Wetterexperte voraus: Es gibt Tauwetter, Matschwetter, Regenwetter. Aber immerhin werde es wärmer. „Wenn sich das Wetter zum Beginn der Woche etwas stabilisiert und auch mal die Sonne herauskommt, dann hat man ein vorfreudiges Gefühl“, sagt Haas. Sicher ist der Meteorologe: „Viele Menschen werden spüren: Es gibt eine völlig andere Wetterwelt! Es wird deutlich wärmer. Was in der kommenden Woche bevorsteht, hat nichts mehr mit Winter zu tun.“

Das hat mehrere nette Nebeneffekte: Schneeschippen und Eiskratzen haben erst einmal ein Ende. „Zum Teil leiden Menschen wegen der hohen Heizkosten ja auch finanziell unter dem Winter. Die gute Nachricht ist: Da wird sich auch Entspannung anbahnen.“ Ganz abschreiben will Haas den Berliner Winter aber noch nicht. Dafür sei es im Februar und auch im März noch deutlich zu früh. „Der April hat auch seine Launen – und selbst im Mai sind ja erst noch die Eisheiligen“, erinnert der Wetterexperte. „Es besteht auch im Spätwinter und im Frühling noch die Möglichkeit von Kaltluftrückfällen.“