
Im Tarifkonflikt bei den Berliner Verkehrsbetrieben (BVG) zeichnen sich weitere Warnstreiks ab. Die Gewerkschaft Verdi teilte nach der mittlerweile dritten Verhandlungsrunde mit, die Arbeitgeberseite habe noch immer kein Angebot vorgelegt und verschärfe damit den Konflikt.
Die BVG erklärte ihrerseits, die Arbeitnehmerseite habe ihre umfangreichen Forderungen noch immer nicht priorisiert. Sobald dies geschehe, werde die BVG für die nächste Verhandlungsrunde am 4. und 5. März ein verhandlungsfähiges Angebot vorlegen.
Entscheidung frühestens nächste Woche
Verdi-Verhandlungsführer Serat Canyurt sagte dem rbb, die Tarifkommission der Gewerkschaft werde jetzt beraten, anschließend mit den BVG-Beschäftigten sprechen und dann über neue Warnstreiks – frühestens nächste Woche – entscheiden.
Bei den seit Januar laufenden Verhandlungen geht es nicht um die Höhe der Gehälter, sondern um die Arbeitsbedingungen bei der BVG. Verdi fordert unter anderem mehr Urlaubstage und mehr Urlaubsgeld, sowie eine Mindestruhezeit zwischen den Schichten von elf Stunden.
Sendung: rbb|24, 18.02.2026, 17 Uhr