Ein Samstagvormittag im Februar, Wahlkampf in der Annastraße. Andreas Jurca trägt keinen Mantel, keinen Anzug, sondern Anorak. Als er vor sechs Jahren erstmals OB-Kandidat für die AfD war, legte er Wert auf formelles Auftreten, er trug Krawatte. Für seinen zweiten Anlauf hält er es schlichter: Den Passanten in der Annastraße tritt er im knallblauen Anorak gegenüber, für Foto- und Interviewtermine wählt er eine schlichte schwarze Jacke. Und das auch aus Kalkül. Vor allem bei Arbeitern, die man als Wählerschaft im Blick habe, komme schlichteres Auftreten gut an, sagt Jurca. Es wirke weniger abgehoben, „normaler“. Doch ein Normalo, das ist Jurca nicht.
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Max Kramer
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Andreas Jurca
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AfD
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