Beim Sportakrobatikverein Augsburg-Hochzoll hat man ein großes Ziel: SAV-Chef Alexander Baur und seine Mitstreiter wollen unbedingt die Sportakrobatik-Weltmeisterschaft 2028 nach Augsburg holen. Und Baur sieht positive Signale: „Natürlich werden wir immer gefragt, wie es mit der Weltmeisterschaft 2028 aussieht. Augsburg hat alles getan und darf sich auf breite Unterstützung aus Politik, Gesellschaft und Medien verlassen“, schreibt er in einer Mail. „Die Schirmherrschaft durch den bayerischen Ministerpräsidenten Dr. Markus Söder ist bestätigt und auch sonst haben wir als Verein alles getan, um die WM 2028 in die Sportstadt Augsburg zu holen.“

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Markus Söder würde die Schirmherrschaft bei der WM 2028 übernehmen, sagt der SAV.
Foto: Michael Kappeler, dpa
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Markus Söder würde die Schirmherrschaft bei der WM 2028 übernehmen, sagt der SAV.
Foto: Michael Kappeler, dpa
Jetzt sieht Baur den Deutschen Sportakrobatik-Bund (DASB) in der Pflicht. „Letztendlich muss der DSAB die Bewerbung nur noch über den Deutschen Turnerbund beim internationalen Turnverband (FIG) einreichen. Dann heißt es Daumendrücken, dass Augsburg als Sportstadt auch weltweit in unserer Sportart wahrgenommen wird.“
Meldestopp: 450 Sportlerinnen und Sportler beim Acro-Cup in Königsbrunn
Einen Hinweis, wie groß der Rückhalt und das Vertrauen in die Augsburger Bewerbung sind, leiten die SAV-Funktionäre aus dem Ansturm auf die Ausschreibung des 4. internationalen Augsburger Acro Cup vom 1. bis zum 3. Mai in Königsbrunn ab. „Wir mussten einen Meldestopp verhängen, ansonsten hätte Königsbrunn von der Personenzahl WM-Feeling bekommen“, schreibt Baur. Insgesamt haben sich 450 Sportlerinnen und Sportler aus vier Ländern und 27 Vereinen angemeldet. Baur schreibt: „Damit treten wir in eine neue Dimension ein.“
Videos der Augsburger Sportakrobaten gehen viral
Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Die Akquise von Helfern geht weit über die Vereinsgrenzen hinaus. Der SAV spürt ein großes Interesse. Auf Instagram, schreibt Baur, habe man 28.700 Follower, sieben Millionen Views und Videos mit fast zehn Millionen Besuchern. Der SAV ist auch guter Dinge, die Budgetgrenzen einzuhalten.
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Robert Götz
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