Die frühere US-Außenministerin Hillary Clinton schlug bei „Maischberger“ einen Ton an, der schmerzlich gefehlt hat. Dabei musste sie auch Fragen zu Epstein beantworten.

19. Februar 2026, 5:20 Uhr

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Nach der gestrigen Sendung Maischberger im Ersten atmete man auf: Hillary Clinton und Joachim Gauck sprachen ohne Furcht über Trump, Putin und die AfD. Clinton betonte die Einheit Europas und die Werte des Westens, während Gauck die deutsch-amerikanische Freundschaft hervorhob. Die Diskussion begann profan, wandelte sich aber zu einer Hymne auf Freiheit und Optimismus. Trotz realer Gefahren blitzte Hoffnung auf, als Clinton Gramsci zitierte und Gauck vor Mut statt Angst mahnte. Die Sendung endete mit einem Appell zur Überwindung von Ängsten und zur Bewahrung demokratischer Werte.

Diese Zusammenfassung wurde mithilfe von Künstlicher Intelligenz erstellt. Vereinzelt kann es dabei zu Fehlern kommen.

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MAISCHBERGER FOLGE 923 Sandra Maischberger Hillary Clinton

Die ehemalige US-Außenministerin Hillary Clinton sprach mit Sandra Maischberger in der ARD auch über Europas Haltung gegenüber den USA unter Donald Trump.
© WDR/​ Thomas Kierok

Nach der Sendung Maischberger gestern Abend im Ersten konnte es einem geschehen, dass man kurz innehalten wollte, um durchzuatmen. Es war, als bekäme man endlich wieder Luft. Als hätten mit der ehemaligen US-Außenministerin Hillary Clinton und dem Ex-Bundespräsidenten Joachim Gauck da zwei Menschen zu einem gesprochen, die offenbar völlig angstfrei waren. Die zwar all die Gefahren, die von Trump, Putin oder dem Aufstieg der AfD ausgingen, ebenso erkannten. Doch die ihnen trotzten. Und die Sätze sagten, wie jener von Clinton über Trump: „Wenn er glaubt, dass er die westliche Hemisphäre dominieren und Europa buchstäblich Putin überlassen kann, irrt er sich.“ Oder wie jener von Joachim Gauck zur AfD: „Bei Flüchten oder Standhalten ist die Sache klar: Wir stehen.“ Und plötzlich schien wieder da, was man eigentlich längst verloren geglaubt hatte: die große Erzählung des Westens.