
Stand: 18.02.2026 10:39 Uhr
Der Bäckereibetrieb Harms aus Wittorf bei Lüneburg verkauft nun „Grönländer“ statt „Amerikaner“. Mit der Umbenennung möchte die Bäckerei ein Zeichen für Solidarität mit Dänemark und Europa setzen.
Nachdem US-Präsident Trump immer wieder einen Anspruch auf Grönland formuliert habe, sei dem Team die Idee gekommen, das Gebäck unter neuem Namen anzubieten, sagt Geschäftsführer Jannik Harms. Es habe sich nicht mehr gut angefühlt, „Amerikaner“ zu verkaufen. Und der weiße Zuckerguss erinnere ohnehin stark an Schnee und Eis, so Harms – passend zur arktischen Landschaft Grönlands.
„Amerikaner“ – Woher hat das Gebäck seinen Namen?
Der neue Name kommt offenbar gut an: Laut Harms sind die Verkaufszahlen in den 17 Filialen seit der Umbenennung gestiegen. Woher der „Amerikaner“ seinen Namen hat, kann Harms nur mutmaßen: Das habe wohl mit dem Hirschhornsalz zu tun, das in dem Gebäck als Backtriebmittel eingesetzt wird. Dessen Hauptbestandteil ist Ammoniumhydrogencarbonat – „kurz Ammi, genau wie die Einwohner der USA“, so Harms. Noch bis Ende Februar hat er die „Grönländer“ in seinen Filialen im Sortiment.

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Dieses Thema im Programm:
NDR 1 Niedersachsen | Regional Lüneburg | 16.02.2026 | 15:00 Uhr