Immer noch wissen viele betroffene Kinder nicht, wann sie wieder in die Schule kommen können. So auch Philipp mit der Glasknochenkrankheit. Die Bürgermeisterinnen bitten um Geduld.

Die Stadt Stuttgart wird sich vor Gericht nicht nur mit dem Arbeiter-Samariter-Bund (ASB) Stuttgart auseinandersetzen müssen. Am 4. Februar hatte sie dem Träger für die Schulbegleitungen fristlos gekündigt. In der Konsequenz konnten fast 150 Kinder von einem Tag auf den anderen nicht mehr in die Schule gehen. Nun hat eine Familie rechtliche Schritte gegen die Stadt angekündigt. „Wir klagen auf Einhalten der Schulpflicht“, berichtet Stefanie Palm, deren Sohn Philipp zu den Betroffenen gehört. Die Familie will vor das Verwaltungsgericht ziehen.