15:19 Uhr | 13 Millionen Ukrainer auf humanitäre Hilfe angewiesen
In der Ukraine sind fast 13 Millionen Menschen auf humanitäre Hilfe angewiesen. Grund ist nach Angaben des Deutschen Roten Kreuzes der extreme Winter. Der Leiter der Internationalen Zusammenarbeit des DRK, Christof Johnen, sprach von der schlimmsten Situation seit Beginn des russischen Angriffs vor fast vier Jahren. Durch die zerstörte Energieinfrastruktur sei es in vielen Wohnungen nur fünf bis sieben Grad warm. (Quelle: epd)
14:12 Uhr | Weitere Militärhilfen für Ukraine von Schweden
Schweden unterstützt die Ukraine mit einem neuen militärischen Hilfspaket im Volumen von 12,9 Milliarden Kronen (rund 1,3 Milliarden Euro). Verteidigungsminister Pal Jonson teilte mit, es umfasse Flugabwehrsysteme, Drohnen und Langstreckenraketen. Die Gesamtsumme der schwedischen Militärhilfe seit dem russischen Einmarsch im Februar 2022 steige damit auf 103 Milliarden Kronen (knapp zehn Milliarden Euro). Das neue Paket sei Teil der für 2026 veranschlagten Unterstützung. (Quelle: Reuters)
13:53 Uhr | Ukraine verhängt Sanktionen gegen Lukaschenko
Die Ukraine hat Sanktionen gegen den belarussischen Präsidenten Alexander Lukaschenko verhängt. Präsident Wolodymyr Selenskyj wirft Minsk vor, Russland bei den Drohnenangriffen auf die Ukraine zu helfen. Belarus erlaube Russland, von seinem Staatsgebiet aus Drohnen zu steuern. Zudem sei dort die russische Hyperschallrakete Oreschnik stationiert. Teil des Sanktionspakets sind ein Einreiseverbot und die Sperrung von Vermögen in der Ukraine. Die Maßnahme gilt als weitgehend symbolisch, da Lukaschenko bereits von den USA und der EU mit Sanktionen belegt ist. (Quelle: Reuters)
13:14 Uhr | Caritas: Ukraine-Hilfen im Wert von 72 Millionen Euro
Seit Kriegsbeginn im Februar 2022 hat die Caritas den Menschen in der Ukraine mit rund 72 Millionen Euro geholfen. Nach Angaben des Leiters von Caritas international, Oliver Müller, unterstützte das katholische Hilfswerk mehr als 7,1 Millionen Ukrainerinnen und Ukrainer. In den Caritas-Projekten in der Ukraine seien fast 3.000 Mitarbeiter und weitere 9.700 Freiwillige im Einsatz.
Die Ukrainer müssten derzeit den kältesten Winter seit mehr als zwei Jahrzehnten durchstehen, sagte Müller. „Hunderttausende sind ohne Wärme und Strom bei Temperaturen von minus 20 Grad und mehr, und das schon seit Wochen.“ Der bewusste Einsatz von Kälte als Waffe sei für die Zivilbevölkerung eine Frage von Leben und Tod. Müller zufolge verteilt die Caritas warme Kleidung, Schlafsäcke, Hygieneartikel und Haushaltswaren. (Quelle: KNA)
10:15 Uhr | Russische Ölraffinerie bei Luftangriffen getroffen
Ukrainische Drohnen haben nach Angaben aus Moskau eine Ölraffinerie im nordwestlichen Verwaltungsbezirk Pskow getroffen. Regionalgouverneur Michail Wedernikow sagte, in der Raffinerie Weliki Luki sei ein Öltank in Brand geraten. Es habe keine Verletzten gegeben. Das russische Verteidigungsministerium hatte zuvor mitgeteilt, die Luftabwehr habe in der Nacht zum Donnerstag 113 ukrainische Drohnen abgefangen und zerstört. (Quelle: AFP)
09:20 Uhr | Selenskyj unzufrieden mit Verhandlungen mit Russland
Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hat nach den zweitägigen Verhandlungen mit russischen Vertretern in Genf über ein Kriegsende ein ernüchterndes Fazit gezogen. Die Ukraine sei an einem Resultat interessiert, zum jetzigen Zeitpunkt könne man aber nicht sagen, dass das Ergebnis ausreichend sei, sagte Selenskyj in einer in Kiew verbreiteten Videobotschaft.