Ein 18-Jähriger hat zwei Mitarbeiter der Deutschen Bahn am S-Bahnhof Warschauer Straße in Berlin-Friedrichshain mit einer Revolverattrappe bedroht. Beamte der Bundespolizei nahmen den bereits polizeibekannten Heranwachsenden am Mittwochabend vorläufig fest, wie die Behörde mitteilte. Gegen den 18-Jährigen wird nun wegen des Verdachts der Bedrohung ermittelt.

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Der junge Mann stand laut Polizeiangaben gegen 21.30 Uhr mit einer Gruppe Gleichaltriger am S-Bahnhof und hantierte mit einer „Anscheinwaffe“. Auf Nachfrage des Tagesspiegels sagte ein Sprecher, es habe sich nach ersten Erkenntnissen um eine „täuschend echt aussehende Spielzeugwaffe“ gehandelt. Die Behörde veröffentlichte ein Bild, auf dem der Gegenstand einem altmodischen Revolver ähnelt.

Die zwei Bahnmitarbeiter hätten den 18-Jährigen aufgefordert, die Waffe wegzupacken – daraufhin habe er sie auf die Männer gerichtet, teilte die Polizei weiter mit. Wenig später nahmen alarmierte Polizisten den Heranwachsenden fest.

Die Suche nach der Waffe gestaltete sich zunächst schwierig – der 18-Jährige hatte sie an eine andere Person aus der Gruppe weitergegeben, wie sich später herausstellte. Nach Sichtung von Aufzeichnungen der Überwachungskameras durchsuchten die Polizeikräfte einen 19-Jährigen und fanden bei ihm die Attrappe.

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Anschließend entließen sie die beiden jungen Männer. Gegen den 19-Jährigen läuft nun ein Ordnungswidrigkeitsverfahren wegen des Verstoßes gegen das Waffengesetz – darin ist nämlich auch der Umgang mit „Anscheinwaffen“ geregelt. (Tsp)