Ausflugsziel bei Braunschweig
Historischer Triebwagen steht still – Reparatur nötig
19.02.2026 – 13:57 UhrLesedauer: 1 Min.
Mitarbeiter Andreas Krause steigt in den historischen Triebwagen „T1“: Bei dem Fahrzeug handelt es sich um das älteste Fahrzeug der Harzer Schmalspurbahnen (HSB). (Quelle: Matthias Bein/dpa)
Umfangreiche Reparaturen sind nötig: Ein historisches Fahrzeug der Harzer Schmalspurbahnen befindet sich in der Zwangspause. Die Zukunft ist ungewiss.
Ein historischer Schatz der Harzer Schmalspurbahnen (HSB) steht wegen notwendiger Reparaturarbeiten derzeit still. Der Triebwagen „T1“ wurde 1933 in Dessau gebaut und ist das älteste dieselbetriebene Fahrzeug der HSB, wie ein Sprecher in Wernigerode erklärte. Das Achsgetriebe sei ausgebaut und an einen Spezialisten geschickt worden. Man warte auf das Angebot. „Technisch ist das sicher lösbar.“ Die Frage nach dem Aufwand sei noch nicht beantwortet. Das Unternehmen befindet sich in der Umstrukturierung, Geld ist knapp.
Der „T1“ ist das letzte erhaltene Fahrzeug der ehemaligen Gernrode-Harzgerode-Eisenbahn-Gesellschaft. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurden viele Fahrzeuge des Bahnunternehmens als Reparationsleistungen abgegeben. Der Triebwagen überstand diese Zeit, weil er in einem Lokschuppen versteckt war.
Der gesamte Harz ist ein beliebtes Ausflugsgebiet für Braunschweiger und Menschen aus der Region. Von der Löwenstadt aus sind es rund 60 Kilometer bis nach Wernigerode. Die Strecke führt über die A36. Die Fahrt dauert etwas weniger als eine Stunde.
In Wernigerode gelten etwa die historischen Fachwerkhäuser, das Schloss oder der Bürger- und Miniaturenpark als touristische Anlaufstellen. Vom Bahnhof aus fährt außerdem die Brockenbahn zum höchsten Berg Norddeutschlands und ist ein geeigneter Ausgangspunkt für eine Wanderung.
