Es geht voran in Sachen Schulbau in Heckinghausen. Zumindest zeigt das ein Sachstandsbericht, der jüngst in der Bezirksvertretung durch die Verwaltung vorgelegt wurde. Die wichtigsten Punkte:

Beim Neubau der Grundschule Gewerbeschulstraße wird in Kürze das Untergeschoss fertiggestellt sein und die Gerüstarbeiten für das Erdgeschoss beginnen. Zum August 2028 soll alles fertig sein.

Für die Gesamtschule Heckinghausen können die Totalunternehmer nun ihre finalen Angebote einreichen, Ende März wird dann der Zuschlag erteilt. Die schadstofftechnische Sanierung und der Rückbau der Bestandsgebäude sollen bis Mitte Juli 2026 abgeschlossen sein. Für die Errichtung von Vorläuferquartieren wird gerade ein Grundsatz- und Durchführungsbeschluss vorbereitet. Für den Bau der Turnhalle der 7. Gesamtschule wurde mitgeteilt, dass der Ankauf des Grundstücks bevorsteht.

2030 soll die Gesamtschule zwar erst in Betrieb genommen werden. Die Bezirksvertretung möchte das Thema der Verkehrsanbindung rechtzeitig geplant wissen und möchte nun, dass der Rat die Verwaltung beauftragt, „den östlichen Abschnitt der Heckinghauser Straße (Waldeckstraße bis Lenneper Straße/Bockmühle) bis spätestens Ende 2027 planerisch so weit vorzubereiten, dass ein wirtschaftlich tragfähiges, leistungsfähiges und verkehrssicheres Konzept rechtzeitig zur vorgesehenen Inbetriebnahme ab 2030 umgesetzt werden kann.“

Die Politiker rechnen mit einem stark erhöhten Verkehrsaufkommen durch rund 1200 Schüler und Lehrpersonal, dafür sei die Infrastruktur nicht ausgelegt.

Der Ausbau des Offenen Ganztags an der Grundschule Hammesberger Weg beginnt voraussichtlich Sommer 2026. Die Fertigstellung ist zum Schuljahresbeginn 2027/28 vorgesehen. Für den Offenen Ganztag an der GS Meyerstraße wird momentan eine Machbarkeitsstudie zusammengestellt.