Welthandballer Mathias Gidsel im Trikot der Füchse Berlin (Quelle: IMAGO / Alex Nicodim)

Stand: 19.02.2026 • 20:41 Uhr

Die Füchse Berlin stehen vorzeitig im Viertelfinale der Champions League. Beim 27:21-Auswärtssieg in Bukarest ragte Welthandballer Gidsel einmal mehr heraus.

  • Füchse Berlin gewinnen bei Dinamo Bukarest mit 27:21
  • Die Hauptstädter machen den vorzeitigen Viertelfinal-Einzug perfekt
  • Bukarest scheidet dagegen nach der Gruppenphase aus
  • Welthandballer Gidsel mit acht Toren erfolgreichster Werfer des Abends

Die Füchse Berlin haben den vorzeitigen Viertelfinal-Einzug in der Handball-Champions-League perfekt gemacht: Am Donnerstagabend gewann der amtierende Deutsche Meister beim rumänischen Vertreter Dinamo Bukarest mit 27:21 (13:12).

Mathias Gidsel war mit acht Toren erfolgreichster Akteur des Abends. Durch den Auswärtssieg sind die Füchse als Tabellenführer der Gruppe A drei Spieltage vor dem Ende der Vorrunde nicht mehr von den ersten beiden Plätzen zu verdrängen, die den direkten Einzug in die K.o.-Runde bedeuten.

Zähe erste Hälfte

Im spärlich gefüllten Sala Polivalenta Dinamo kamen beide Teams nur schleppend ins Spiel. Füchse-Keeper Dejan Milosavljev zeichnete sich in der Anfangsphase prompt mit mehreren Paraden aus – und auf der anderen Seite stellte Welthandballer Mathias Gidsel in der achten Minute auf 4:2 für die Berliner.

In der Folge schaffte es der amtierende Deutsche Meister aber nicht, sich entscheidend abzusetzen. Stattdessen glichen die rumänischen Hausherren nach einer guten Viertelstunde zum 8:8 aus, sodass sich Füchse-Trainer Nicolej Krickau genötigt sah, die erste Auszeit dieser Partie zu nehmen.

Bis zur Halbzeit blieb es eine insgesamt zähe Begegnung, in der sich die favorisierten Füchse gegen den rumänischen Meister schwertaten – und zum Ende des ersten Durchgangs nur knapp mit 13:12 die Oberhand behielten.

Füchse zeigen Leistungssteigerung nach der Pause

Nach dem Seitenwechsel waren die Füchse sichtlich auf eine Leistungssteigerung aus. In der Abwehr präsentierten sich die Berliner nun konzentrierter, in der Offensive stellten sie in der 41. Minute auf 18:14.

Der Tabellen-Erste konnte sich in dieser Phase des Spiels erstmals komfortabel vom Gruppen-Letzten absetzen und ließ die Führung bis zum Schluss nicht mehr anbrennen. Matthes Langhoff erhöhte im Nachfassen auf 24:18 (52.). Letztlich setzten sich die Füchse Berlin mit 27:21 durch.

Sendung: rbb|24, 19.02.2026, 20:27 Uhr

Rundfunk Berlin-Brandenburg