Dynamo Dresden in der 2. Bundesliga – das Wichtigste in Kürze:Donnerstag, 19. Februar

16.09 Uhr: Thomas Stamm wird 43 – und arbeitet statt zu feiern

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Zum zweiten Mal als Dynamo-Trainer feiert Thomas Stamm Geburtstag – und wie vor einem Jahr verbringt er den vor allem mit Arbeit. Vor 43 Jahren wurde Stamm in Zürich geboren, doch ein großes Fest hat er offensichtlich nicht geplant. „Je älter man wird, umso normaler wird solch ein Tag“, hatte er 2025 kurz nach seinem 42. Geburtstag erzählt. „Aber ich freue mich natürlich über die Glückwünsche.“ Seine Spieler könnten ihm am Sonntag mit einem Sieg in Hannover wahrscheinlich das größte Geschenk machen.

Mittwoch, 18. Februar

20.12 Uhr: Dynamo muss 113.600 Euro Strafe an den DFB zahlen

In vier Fällen hat das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) Dynamo zur Zahlung von Strafen verurteilt – insgesamt zu 113.600 Euro. Geahndet wurde das Abbrennen von Pyrotechnik sowie das Werfen von Gegenständen in den Innenraum bei den Spielen aus der Hinrunde gegen den 1. FC Nürnberg (79.800 Euro), den FSV Mainz (28.500), den VfL Bochum (4800) und Darmstadt 98 (500). Damit musste Dynamo in dieser Saison bisher 121.100 Euro Strafe wegen des Fehlverhaltens von Fans bezahlen.

17.27 Uhr: Nach Kopfverletzung trainiert Julian Pauli individuell

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Anderthalb Wochen nach seinem Zusammenstoß mit Schalke-Profi Nikola Katic kann Dynamo-Verteidiger Julian Pauli nur ein individuelles Lauftraining absolvieren. Bei der öffentlichen Einheit am Mittwochnachmittag drehte er für rund 20 Minuten seine Runden, trainierte aber nicht mit der Mannschaft.

Der 20-jährige Leihspieler vom 1. FC Köln hatte beim Zusammenprall eine Platzwunde über dem rechten Auge erlitten, fehlte vergangenen Samstag beim Duell gegen den SV Elversberg. Bei einem ähnlichen Zusammenstoß im Dezember 2024 musste Pauli wegen einer schweren Gehirnerschütterung vier Monate pausieren.

11.54 Uhr: Lennart Grill arbeitet bei Verbandsligist am Comeback

Es ist ein ungewohntes Bild auf dem Platz der SG Hüffelsheim. Wo sonst der Verbandsligist aus dem 1200-Einwohner-Ort in der Nähe von Mainz spielt und trainiert, arbeitet mit Lennart Grill ein Zweitliga-Torhüter am Comeback. Der 27-jährige Keeper von Dynamo Dresden hatte sich Ende November beim Heimspiel gegen Fortuna Düsseldorf die Patellasehne im rechten Knie gerissen und fällt für den Rest der Saison aus.

Dynamo-Torhüter Lennart Grill absolviert sein Aufbautraining bei der SG Hüffelsheim in der Nähe seines Geburtsortes.

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Nach der Operation absolviert Grill das Aufbautraining in seiner Pfälzer Heimat, berichtet die Allgemeine Zeitung. Hüffelsheim liegt nur wenige Kilometer entfernt von Grills Geburtsort Idar-Oberstein. „Es ist schön zu sehen, wie die Heimatnähe neue Energie für das Comeback gibt. Wir freuen uns schon jetzt darauf, dich bald wieder im Dynamo-Trikot zwischen den Pfosten zu sehen“, schreibt die SG Hüffelsheim auf ihrer Facebook-Seite.

Dienstag, 17. Februar

16.11 Uhr: Erst Spieler, dann Mannschaftsleiter – Wolfgang Pfeifer ist tot

Er gehörte zu der Spielergeneration, die den Grundstein für die großen Erfolge von Dynamo in den 1970er-Jahren legte: Wolfgang Pfeifer absolvierte zwischen 1963 und 1969 insgesamt 172 Spiele für die Schwarz-Gelben. Wie erst jetzt bekannt wurde, ist der ehemalige Mittelfeldspieler und Mannschaftsleiter bereits am 30. Januar im Alter von 90 Jahren gestorben.

Wolfgang Pfeifer mit seiner Frau bei der Festveranstaltung zum 35. Vereinsjubiläum von Dynamo im April 1988. Nun starb der ehemalige Spieler und Mannschaftsleiter im Alter von 90 Jahren.

Mit dem Fußballspielen begann Pfeifer bei der SG Mickten, wechselte 1954 zum Rotation-Nachfolger SC Einheit Dresden, damals die Nummer eins in der Stadt, und gewann vier Jahre später den FDGB-Pokal. 1963 ging der zweifache Nationalspieler zu Dynamo in die DDR-Liga, der zweithöchsten Spielklasse. Zweimal feierte er mit der Mannschaft den Aufstieg in die Oberliga, absolvierte dort 100 Spiele für Dynamo. Ein Höhepunkt war die Europapokal-Partie vor 60.000 Zuschauern im Ibrox-Park gegen Glasgow Rangers. 1970 beendet Pfeifer mit 35 Jahren seine Karriere, arbeitete danach unter Trainer Klaus Sammer als Mannschaftsleiter.

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12.22 Uhr: Ein Zuschauerrekord und 180.000 Euro aus dem Nachwuchsfördertopf

Die vergangene Saison war nicht nur sportlich mit dem Aufstieg eine erfolgreiche für Dynamo, auch auf anderen Gebieten konnte der Verein glänzen. So verbesserten die Schwarz-Gelben ihren erst in der Spielzeit 2023/24 aufgestellten Zuschauerrekord für die 3. Liga erneut. Im Schnitt kamen 28.991 Fans zu den Heimspielen ins Rudolf-Harbig-Stadion. Das geht aus dem vom Deutschen Fußball-Bund (DFB) veröffentlichten Saisonreport 2024/25 der 3. Liga hervor. Damit lockte Dynamo mehr Zuschauer an als neun Zweitligisten und sechs Bundesligisten.

Der Verein nahm viel Geld durch Ticketverkäufe ein, zusätzlich zahlte der DFB an die Dresdner auch 183.822 Euro aus dem Nachwuchsfördertopf aus. Das Vorhandensein eines Leistungszentrums wird dabei mit 100.000 Euro belohnt. Die verbleibende Summe der insgesamt 2,36 Millionen Euro aus dem Topf wird dann an die Drittliga-Vereine ausgezahlt, die U21-Spieler mit deutscher Staatsangehörigkeit eingesetzt haben. Das traf bei Dynamo auf Mika Baur, Tony Menzel, Paul Lehmann und Jonas Oehmichen zu. Damit kassierte Dynamo aus dem Topf deutlich mehr als in den zwei Spielzeiten zuvor, als der DFB 108.399 Euro (2023/24) und 149.955 Euro (2022/23) überwiesen hatte. Der Vereinsrekord stammt aus der Saison 2020/21, als 306.000 Euro ausgezahlt wurden.

Montag, 16. Februar

16.27 Uhr: Marx ist schon Papa, Fröling wird es bald

Auf dem Punktekonto von Dynamo gab es zuletzt weniger Zuwachs als erhofft, doch in Sachen Nachwuchs legt die Mannschaft weiter kräftig zu. Auf seinem Instagram-Portal postete Jan-Hendrik Marx ein Baby-Foto und schrieb dazu: „4.2.26 – Unsere Herzen sind voll”. Ende Mai 2025 hatte der Außenverteidiger in Mannheim seine Frau Paulina Rohr-Marx geheiratet, in den vergangenen Wochen besuchten sie in Dresden gemeinsam einen Geburtsvorbereitungskurs.

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Ob das Nils Fröling mit seiner Frau Hanna Neselius auch macht, ist nicht bekannt. Die Schwedin postete ein Foto, das sie mit einem schwangeren Bauch zeigt. „We can´t wait to meet you litte one“, schrieb sie dazu. Vergangenen Juni hatte das Paar in Schweden geheiratet. Hanna wollte eigentlich Dynamos Frauen-Team verstärken, daraus wird vorerst nichts.

In den vergangenen anderthalb Jahren wurden mehrere Dynamo-Profis Väter, den Anfang machte im November Lukas Boeder, dann folgten Vinko Sapina, Sascha Risch und Alexander Rossipal.

11.13 Uhr: Bereits dritte Berufung von Alexander Rosspipal in die Kicker-Elf

Es war wohl hauptsächlich sein Treffer zur 1:0-Führung in der 12. Minute beim Heimspiel gegen den SV Elversberg (1:2), der für die Kicker-Redaktion den Ausschlag gab, Alexander Rosspial in die Elf des 22. Zweitliga-Spieltags zu wählen. Sein mit 114 Stundenkilometern gemessener Schuss ins rechte Eck war bereits sein vierter Saisontreffer – ein erstaunlicher Wert für einen Außenverteidiger.

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Alexander Rossipal wurde nach dem Führungstreffer gegen Elversberg in die Kicker-Elf des Spieltags gewählt - und das bereits zum dritten Mal in dieser Saison.

Erstaunlich ist auch, dass es bereits Rossipals dritte Nominierung in die Kicker-Elf war – kein Dynamo-Profi ist in dieser Statistik besser. Ohnehin wurden Spieler des Tabellen-Vorletzten erst siebenmal ausgezeichnet, neben Rossipal noch Thomas Keller (2), Kofi Amoako und Niklas Hauptmann (je 1).

Samstag, 14. Februar

22.32 Uhr: Dynamo verliert Heimspiel gegen Elversberg

Dynamo hat im fünften Spiel des neuen Jahres die erste Niederlage kassiert. Das Team von Trainer Thomas Stamm verlor vor 29.155 Zuschauern im heimischen Rudolf-Harbig-Stadion unglücklich mit 1:2 (1:0) gegen die SV Elversberg. Alexander Rossipal (12. Minute) hatte zunächst die Führung für die Schwarz-Gelben erzielt. Nicholas Mickelson (58.) und Lukas Petkov (78.) drehten die Partie zu Gunsten der Gäste. Durch den Dämpfer bleibt Dresden Tabellenvorletzter.

Freitag, 13. Februar

16.47 Uhr: Trainer Stamm nimmt an Menschenkette teil

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Dresden erinnert an diesem Freitag an die Zerstörung der Stadt am 13./14. Februar 1945. Am Abend um 18 Uhr ist eine große Menschenkette geplant – mit dabei ist auch Dynamo-Trainer Thomas Stamm. „So wie der Verein mit der Stadt verwurzelt ist, finde ich es hervorragend, dass das thematisiert wird“, sagt der 42-Jährige, der seit eineinhalb Jahren bei Dynamo arbeitet. „Und noch viel wichtiger ist, dass wir als großer Bestandteil dieser Stadt mit dabei sind. Es gibt immer weniger Leute, die das miterlebt haben. Deshalb ist es wichtig, dass man daran erinnert und wir unseren Teil dazu beitragen.“

Jedes Jahr gedenkt Dresden am 13. Februar mit einer Menschenkette der Zerstörung der Stadt im Zweiten Weltkrieg.

Bereits im vergangenen Jahr nahmen Stamm, das Trainerteam, die Mannschaft und Teile der Dynamo-Führungsebene an der Menschenkette teil. „Ich fand es damals sehr bewegend, auch wenn ich vorher keinen Bezug dazu hatte“, sagt Stamm. „Wir haben uns bewusst nicht an dem offiziellen Ort bewegt, sondern einfach so probiert, in der gesamten Stadt in die Kette irgendwo einzureihen.“ Insgesamt werden rund 10.000 Teilnehmer zur Menschenkette erwartet.

Donnerstag, 12. Februar

12.50 Uhr: Mittelfeldchef verrät Erfolgsgeheimnis

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Dynamo ist in der Rückrunde noch ungeschlagen. Aus vier Spielen holten die Dresdner acht Punkte. Warum ist die Mannschaft, die in der Hinrunde lediglich 13 Punkte aus 17 Spielen einfahren konnte, plötzlich so erfolgreich? „Im Wintertrainingslager haben wir den Fokus auf die Defensive gelegt“, verrät jetzt Winter-Leihgabe Robert Wagner das Erfolgsgeheimnis.

Robert Wagner ist Dynamos neuer Chef im Mittelfeld. Der 22-Jährigen hat entscheidenden Anteil an der bisherigen Ungeschlagen-Serie in der Rückrunde.

Dynamos neuer Mittelfeldchef, der zuletzt gesperrt fehlte und jetzt am Samstag wieder in die Mannschaft zurückkehren dürfte, betonte dabei: „Wir haben es zwar erst einmal geschafft, zu null zu spielen, aber die Defensive ist der Grundbaustein. Wir sind eine neue Mannschaft geworden. Wir feiern Zweikämpfe, defensiv wie offensiv. Das gibt uns gerade Selbstvertrauen.“

11.43 Uhr: Dynamo bangt um zwei Stammspieler

Dynamo empfängt am Samstag um 20.30 Uhr die SV Elversberg. Dabei könnte es zu personellen Änderungen kommen. So sind weiterhin Mittelfeldspieler Kofi Amoako und Innenverteidiger Julian Pauli fraglich. Beide Spieler verletzten sich beim 2:2 auf Schalke.

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Amoako plagen seitdem leichte Problem am Knöchel. Pauli erlitt nach einem Zusammenprall eine Platzwunde über dem Auge. „Er hatte das schon einmal, wir sind bei ihm besonders vorsichtig. Die Gesundheit geht immer vor“, sagt Trainer Thomas Stamm, der aber wieder auf Mittelfeldchef Robert Wagner zurückgreifen kann. Der 22-Jährige fehlte zuletzt gesperrt.

Mittwoch, 11. Februar

16.42 Uhr: Ex-Dynamo Arslan wechselt ins Ausland

Der ehemalige Dresdner Ahmet Arslan wird ab sofort für den australischen Erstligisten Sydney FC spielen. Der ursprünglich noch bis zum Sommer gültige Vertrag mit seinem bisherigen Verein Rot-Weiss Essen wurde aufgelöst. „Wir bedanken uns bei Ahmo für seinen Einsatz für den Verein. Seine Führungsqualitäten haben uns nicht nur auf, sondern auch neben dem Platz bereichert“, sagte Marcus Steegmann, Direktor Profifußball beim Drittligisten.

In der Saison 2022/23 wurde Ahmet Arslan bei Dynamo Dresden Drittliga-Torschützenkönig.

In der aktuellen Drittliga-Spielzeit lief Arslan in 19 Partien für Essen auf, in denen er an sechs Toren direkt beteiligt war. Zuletzt waren seine Qualitäten jedoch immer seltener gefragt. Arslan hinterlegte deshalb seinen Wechsel-Wunsch. Essen entsprach nun dem Anliegen des Spielers „nach einer sportlichen Veränderung“.

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Für Arslan ist das Kapitel Down Under als Fußball-Profi die erste Station im Ausland. Bei Dynamo stand der 31-Jährige zweimal unter Vertrag. In der Saison 2022/23 wurde er in Dresden Drittliga-Torschützenkönig und wechselte nach dem verpassten Aufstieg zum 1. FC Magdeburg in die zweite Liga. Nach einem glücklosen halben Jahr in Magdeburg kehrte er zur Rückrunde der Saison 2023/24 zurück zu Dynamo. An seine früheren Leistungen konnte er jedoch nicht anknüpfen.

Dienstag, 10. Februar

18.20 Uhr: Amoako und Pauli fehlen beim Training

Dynamo könnte der Ausfall zweier Stammspieler drohen. Beim öffentlichen Training am Dienstag fehlten unter anderem Mittelfeldspieler Kofi Amoako und Innenverteidiger Julian Pauli. Beide Spieler verletzten sich beim 2:2 auf Schalke. Amoako plagen seitdem leichte Problem am Knöchel.

Kofi Amoako und Julian Pauli konnten am Dienstag nicht mit der Mannschaft trainieren.

Pauli erlitt nach einem Zusammenprall mit Schalkes Verteidiger Nikola Katic eine Platzwunde. „Ich habe Kopfschmerzen, aber sonst wird alles in Ordnung sein“, meinte der 20-Jährige, der mit blauem Turban bis zum Abpfiff weiterspielte, nach der Partie. Ob beide am Samstag gegen Elversberg zur Verfügung stehen, ist momentan fraglich.

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Montag, 9. Februar

17.34 Uhr: Thomas Keller in der Kicker-Elf-des-Tages

Nach dem 2:2 gegen Schalke 04 wurde Dynamos Abwehrchef Thomas Keller vom Sportmagazin Kicker in die Elf des 21. Spieltages berufen. Es war bereits die zweite Nominierung für die Winter-Leihgabe des 1. FC Heidenheim. Gegen Schalke erzielte der 26-Jährige in der 87. Minute den Ausgleich für Dynamo.

Thomas Keller erzielte gegen Schalke 04 sein drittes Tor im vierten Spiel für Dynamo Dresden.

„Ich war wieder zur richtigen Zeit, am richtigen Ort“, sagte der Torschütze. „Der Ball ist mir auf meinen Kopf gefallen und dann musste ich ihn aus zwei Metern nur noch hineindrücken.“ Für Keller war es bereits der dritte Treffer im vierten Spiel. „Ich muss mal mit Sören Gonther reden, ob wir nachträglich noch eine Torprämie einbauen können“, scherzte Keller.

Sonntag, 8. Februar

7.30 Uhr: Schrecksekunde und Brummschädel für Dynamos Pauli

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Mit einem hochverdienten Unentschieden kehrte Dynamo vom Auswärtsspiel beim inzwischen Nicht-mehr-Tabellenführer Schalke 04 zurück – und Julian Pauli mit einem Brummschädel. Bei einem Kopfballduell war der Innenverteidiger in der 60, Minute mit dem Schalker Nikola Katic zusammengeprallt.

„Ich bin einfach zum Kopfball hochgegangen, und dann hat es geknallt. Das kenne ich ja aus der vergangenen Saison“, sagte Pauli, der sich damals noch im Trikot des 1. FC Köln auch eine schwere Gehirnerschütterung zuzog und lange ausfiel. Diesmal zog er sich nach eigener Aussage eine Platzwunde zu, die Narbe aus der Vorsaison sei wieder aufgegangen.

"Bisschen Kopfschmerzen": Julian Pauli verletzte sich bei einem Kopfballduell - und fühlte sich an die Vorsaison erinnert.

„Ich habe Kopfschmerzen, aber sonst wird alles in Ordnung sein. In der vergangenen Saison hatte ich gar keine Orientierung mehr. Diesmal hat‘s nur ein bisschen gebrummt, also definitiv besser“, meinte der 20-Jährige, der in Schalke mit blauem Turban und bis zum Abpfiff weiterspielte. „Trotzdem müssen wir jetzt natürlich schauen, wie es mir in den nächsten Stunden geht“, so Pauli.

Samstag, 7. Februar

16.30 Uhr: Dynamo punktet auch bei Spitzenreiter Schalke

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Dynamo bleibt 2026 weiter ungeschlagen. Beim Zweitliga-Spitzenreiter FC Schalke 04 schaffte der Tabellenletzte der Hinrunde ein hoch verdientes 2:2 (0:0). Edin Dzeko hatte Schalke vor 61.624 Zuschauern, darunter gut 6000 mitgereisten eigenen Fans, mit einem Doppelpack (52., 70.) scheinbar vorentscheidend in Führung gebracht.

Ein Eigentor von Hassan Kurucay (78.) brachte noch einmal Spannung. Thomas Keller (87.) schaffte per Kopf den Ausgleich. „Wir haben gezeigt, was wir auch schon in den vergangenen Spielen gezeigt haben: Wir können immer wieder zurückkommen“, sagte der Torschütze danach.

Freitag, 6. Februar

15.22 Uhr: Wer ersetzt Robert Wagner auf Schalke?

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Dynamo muss am Samstag gegen Schalke 04 neben dem Langzeitverletzten Lennart Grill (Riss der Patellasehne) auch auf seinen neuen Mittelfeldchef Robert Wagner verzichten. Die Winter-Leihgabe des SC Freiburg sah beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld die Gelb-Rote Karte und ist jetzt gesperrt.

Wer den 22-Jährigen im defensiven Mittelfeld ersetzt, wollte Trainer Thomas Stamm auf der Spieltagspressekonferenz noch nicht verraten. „Es ist nicht nur eine Option, die da infrage kommt“, antwortete der Schweizer auf die Frage und grinste. Mögliche Optionen sind Tony Menzel und Vinko Sapina. Eine weitere kreative Variante wäre Lukas Boeder.

Beim 1:1 gegen Arminia Bielefeld sah Dynamos Mittelfeldspieler Robert Wagner die Gelb-Rote Karte und ist jetzt gegen Schalke 04 gesperrt.

Der Innenverteidiger wurde in der vergangenen Saison häufig auch im Mittelfeld eingesetzt. „Es wird knackige Entscheidungen geben. Wir brauchen alle Jungs, wichtig sind auch die, die reinkommen“, betonte Stamm, der wieder auf die zuletzt angeschlagenen Niklas Hauptmann, Vinko Sapina und Vincent Vermeij zurückgreifen kann.

Donnerstag, 5. Februar

17.33 Uhr: „Das ist falsch“ – Magdeburgs Sportchef kontert Dynamos Kritik

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Der geplatzte Transfer von Andi Hoti hat ein weiteres Nachspiel. Dynamos Sportchef Sören Gonther hatte in einem Interview auf der Dynamo-Homepage erklärt: „Am Ende ist es die Entscheidung der Verantwortlichen in Magdeburg, wenn der Spieler in keinem Fall in unseren Farben auflaufen soll.“

Dies wollte sein Kollege Otmar Schork vom 1. FCM nicht auf sich sitzen lassen. „Diese Darstellung ist komplett falsch“, erklärte er auf einer Pressekonferenz.

Nach seinen Worten habe Dynamo am 4. Juni ein Angebot für Hoti abgegeben, das weit unter den Vorstellungen der Magdeburger lag. Die sollen 250.000 Euro aufgerufen haben. Schork erklärte, dass man nicht stückchenweise verhandeln wolle, sondern die Summe „in Stein gemeißelt ist“.

Magdeburgs Geschäftsführer Otmar Schork widerspricht Dynamos Darstellung im Zusammenhang mit dem gescheiterten Transfer von Andi Hoti.

Vergangenen Dienstag habe Gonther signalisiert, dass man den Betrag nicht realisieren könne. Am Sonntagabend, 24 Stunden vor Transferschluss, wollte Dynamo dann doch den gewünschten Betrag bezahlen. „Das war es zu spät“, so Schork. Hoti wechselte zu Eintracht Braunschweig, unterschrieb beim Ligakonkurrenten bis 2028.

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8.41 Uhr: Niklas Hauptmann vor Schalke-Spiel: „Ich traue uns alles zu“

Das Heimspiel am vergangenen Sonntag gegen Arminia Bielefeld (1:1) musste Niklas Hauptmann von der heimischen Couch aus verfolgen. „Ich habe natürlich mitgefiebert“, sagt Dynamos Vize-Kapitän – was durchaus doppeldeutig gemeint sein kann. Der 29-Jährige musste wegen eines grippalen Infekts pausieren. „Wenn man keinen Einfluss aufs Spiel nehmen kann, ist das für die Genesung nicht gerade förderlich.“

Nun aber ist Hauptmann wieder fit – und das rechtzeitig vor der Auswärtspartie am Samstag bei Schalke 04. Dort hat er noch nie gespielt, saß lediglich im Oktober 2019 im Trikot des 1. FC Köln auf der Bank. Gewonnen hat Dynamo noch nie in Gelsenkirchen. Das könnte sich ändern, „auch wenn die Tabellenkonstellation eindeutig ist“, wie Hauptmann feststellt: Der Tabellenführer empfängt den 16. „Wir müssen uns vor keinem Gegner verstecken, ich traue uns alles zu. Auch die Schalker werden wissen, dass es für sie ein schweres Spiel wird.“

Mittwoch, 4. Februar

13.40 Uhr: Heimspiel gegen Preußen Münster am Samstag

Die Deutsche Fußball-Liga (DFL) hat die Zweitliga-Spieltage 25 bis 27 terminiert. Demnach spielet Dynamo zweimal am Sonntag und einmal am Samstag. Das Heimspiel im Rudolf-Harbig-Stadion gegen Preußen Münster wurde auf Samstag (15. März) gelegt.

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Hier die Übersicht:

Spieltag

Begegnung

Datum

Uhrzeit

25

Karlsruher SC – Dynamo Dresden

Sonntag, 8. März 2026

13.30

26

SG Dynamo Dresden – Preußen Münster

Sonntag, 15. März 2026

13.30

27

SC Paderborn – Dynamo Dresden

Samstag, 21. März 2026

13.00

10.46 Uhr: Sportchef Sören Gonther äußert sich zu Andi Hoti

Nach dem Ende der Transferperiode ist Dynamos Sportchef Sören Gonter „im Gesamten sehr zufrieden. Wir sind jetzt auf jeder Position mindestens doppelt besetzt und können so jederzeit auf mögliche Ausfälle reagieren“, erklärte er in einem Interview auf der Dynamo-Homepage. „Außerdem hat dies natürlich den Konkurrenzkampf im Team auf ein neues Level gehoben. Das kann uns definitiv besser machen.“

Die Schwarz-Gelben haben sechs Spieler verpflichtet und vier Spieler abgegeben. Damit stehen nun 28 im Profikader. Zudem äußerte sich Gonther zur geplatzten Rückholaktion von Innenverteidiger Andi Hoti: „Wir haben dem 1. FC Magdeburg im Schlussspurt ein sehr gutes Angebot unterbreitet, bei dem wir uns nichts vorzuwerfen haben. Am Ende ist es aber die Entscheidung der Verantwortlichen in Magdeburg, wenn der Spieler in keinem Fall in unseren Farben auflaufen soll.“

7.35 Uhr: Schwarz-Gelb-Podcast: Nach Dynamos Deadline Day ist vor Spitzenreiter Schalke

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Dynamo hat im Heimspiel gegen Arminia Bielefeld mit dem 1:1 den dritten Sieg in Folge verpasst. In der neuen Folge „Schwarz-Gelb, der Dynamo-Podcast” sprechen die Moderatoren Jens Umbreit und Tino Meyer über die Partie. Thema sind außerdem Standardsituationen und ein umstrittener Elfmeter, der das Spiel entscheidend beeinflusste. Zu Gast ist Sportjournalist Lucas Böhme (kicker, dpa). Er ordnet die Leistung ein und bewertet Dynamos aktuelle Lage in der 2. Bundesliga.

In der Folge kommen zudem Torschütze Christoph Daferner und Alexander Rossipal zu Wort sowie Robert Wagner, der kurz vor Schluss die Gelb-Rote Karte sah. Und der Blick richtet sich auf das kommende Auswärtsspiel beim Tabellenführer Schalke 04. Dort wartet die nächste schwere Aufgabe.

Ein weiteres Thema natürlich: der Deadline Day. Mit Dominik Kother, Jonas Oehmichen und Jakob Zickler hat Dynamo drei Spieler abgegeben.

Dienstag, 3. Februar

16.29 Uhr: Dynamo profitiert vom Drittliga-Rekordtransfer

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Für eine Drittliga-Rekordsumme hat Hansa Rostock seinen besten Stürmer Ryan Naderi an den schottischen Spitzenklub Glasgow Rangers abgegeben. Der Europa-League-Finalist von 2022 zahlt nach Informationen der Bild-Zeitung und des Senders Sky bis zu sechs Millionen Euro für den 22-jährigen Angreifer, der in Dresden geboren ist und von 2015 bis 2021 im Dynamo-Nachwuchs spielte.

Am Drittliga-Rekord-Transfer von Ryan Naderi von Hansa Rostock zu den Glasgow Rangers verdient auch Dynamo mit.

Naderi ist der teuerste Verkauf der Rostocker Vereinshistorie und auch in der Geschichte der 3. Liga. Laut Fifa-Regularien muss Dynamo eine Aufwandsentschädigung für die Ausbildung erhalten – im konkreten Fall 2,25 Prozent der Ablösesumme. Das wären 135.000 Euro. Bei den Rangers trifft Naderi auf den aus Zwickau stammenden Cheftrainer Danny Röhl und auf Performance Manager Saschsa Lense, Ex-Spieler und Ex-Sportpsychologe bei Dynamo.

10.23 Uhr: Durfte Andi Hoti nicht zurück nach Dresden wechseln?

Der Poker um Andi Hoti fand kurz vor dem Ende der Transferperiode ein überraschendes Ende. Dynamo wollte den Innenverteidiger bereits vergangenen Sommer nach dem Ende der halbjährigen Leihe fest vom 1. FC Magdeburg verpflichten und unternahm nun einen erneuten Anlauf. Laut Sportchef Sören Gonther wurde bereits Anfang Januar ein Angebot beim 1. FCM hinterlegt. Nach Informationen von Sächsische.de wurde das am Sonntag noch mal aufgestockt.

Letztlich wechselte Hoti allerdings zum Ligakonkurrenten Eintracht Braunschweig, der die gleiche Summe wie Dynamo geboten haben soll. Daraus lässt sich schlussfolgern, dass der 22-jährige Abwehrspieler nicht nach Dresden wechseln durfte, Magdeburg auf ein Angebot eines anderen Vereins gewartet hatte. In Braunschweig unterschrieb Hoti einen Vertrag bis 2028, über die Ablösesumme wurde nichts bekannt, sie soll im mittleren sechsstelligen Bereich liegen.

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Montag, 2. Februar

19.08 Uhr: Oehmichen wechselt in die 3. Liga, Jakob Zickler nach Gladbach

Dritter Abgang für Dynamo: Eigengewächs Jonas Oehmichen wechselt leihweise zu Alemannia Aachen. Der 21-Jährige soll beim Drittligisten Spielpraxis sammeln. „Jonas hat in der 3. Liga bereits nachgewiesen, welchen Input er auf eine Mannschaft haben kann”, sagt Sportchef Sören Gonther. „Wir sind überzeugt, dass Oehmi den nächsten Schritt in Aachen gehen kann, um dann gestärkt im Sommer wieder nach Dresden zurückzukehren.“

Jonas Oehmichen wechselt leihweise zu Alemannia Aachen. Sportgeschäftsführer Rachid Azzouzi und Kaderplaner Sergio da Silva Pinto begrüßen den 21-Jährigen beim Drittligisten.

Oehmichen begann bei Dynamo im Alter von sechs Jahren mit dem Fußballspielen. Der Mittelfeldspieler durchlief alle Nachwuchsteams der SGD und unterschrieb 2021 seinen ersten Profivertrag bei Dynamo. Für die Profis der Sportgemeinschaft absolvierte er bislang 67 Pflichtspiele, in denen ihm drei Tore und sieben Torvorlagen gelangen.

Kurz vor Transferschluss vermeldete Dynamo zudem den Abgang von Jakob Zickler. Das 19-jährige Offensiv-Talent löste seinen Vertrag in Dresden auf und unterschrieb einen bei Borussia Mönchengladbach. Dort soll er in der U23-Mannschaft in der Regionalliga zum Einsatz kommen. Sein Stiefvater und Ex-Bayern-Stürmer Alexander Zickler war zwischen 2019 und 2021 Co-Trainer bei der Borussia.

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16.04 Uhr: Dynamo bestätigt Kother-Abagng

Jetzt ist es fix: Dominik Kother verlässt Dynamo und spielt ab sofort leihweise beim MSV Duisburg. Der 25-Jährige war erst im Januar 2025 von Regensburg nach Dresden gewechselt. In der laufenden Saison war er zwölfmal in der zweiten Liga zum Einsatz gekommen.

Spielen künftig gemeinsam für Duisburg: Dominik Kother (vorn) hat heute einen Vertrag beim MSV unterschrieben, Aljaz Casar ist bereits beim Drittliga-Dritten.

„Nach den Gesprächen mit Dominik stand schnell fest, dass er nach einer neuen Herausforderung strebt. Wir sind froh, dass wir auf der Zielgeraden noch eine für alle Seiten zufriedenstellende Lösung finden konnten und er leihweise für einen ambitionierten Drittligisten auflaufen kann“, sagte Sportchef Sören Gonther.

8.25 Uhr: Dominik Kother könnte zusammen mit Aljaz Casar spielen

Sein Abgang ist keine Überraschung, eher, dass es so lange gedauert hat: Bereits Ende vergangenen Jahres hatte Dominik Kother seinen Wechselwunsch bei Dynamo hinterlegt, nach dem Trainingslager in der Türkei durfte der 25-Jährige nur noch bei der U23-Landesliga-Elf der Schwarz-Gelben trainieren. Nach übereinstimmenden Medienberichten hat der Linksaußen nun einen Verein gefunden – den MSV Duisburg.

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Zum Drittliga-Dritten war vor einem Monat bereits Aljaz Casar gewechselt, Dynamos bisher einziger Winter-Abgang. Weitere könnten am letzten Tag des Transferfensters noch folgen, schließlich hatten sich die Dresdner nach der ersten Saisonhälfte gleich mit sechs neuen Spielern verstärkt, der Kader ist entsprechend groß. Kother war vor einem Jahr von Jahn Regensburg gekommen, hatte in der Hinrunde jedoch keinen Stammplatz mehr.

Sonntag, 1. Februar

15.33 Uhr: Erster Startelf-Einsatz für Luca Herrmann in diesem Jahr – ausgerechnet gegen Bielefeld

Eine wirkliche Enttäuschung war es sicher nicht, als Luca Herrmann am Vorabend des Kellerduells gegen Arminia Bielefeld in der ARD-Sportschau das Ergebnis der Abstimmung zum Tor des Jahres gesehen hatte. Es gewann Bayern-Profi Luis Diaz vom FC Bayern mit 21,3 Prozent vor Luka Vuskovic vom Hamburger SV (18,8). Hermanns spektakulärer Fallrückzieher zum 2:1-Sieg in der zehnten Minute der Nachspielzeit des Hinspiels gegen Bielefeld schaffte es auf Platz acht.

Nicht nur akrobatisch, sondern auch erfolgreich: Luca Herrmann erzielte mit diesem Fallrückzieher das Tor des Monats August. Nun steht der Treffer in der Auswahl zum Tor des Jahres 2025.

Am Sonntag dann stand Herrmann gegen die Arminia erstmals in der Rückrunde in der Startelf, ersetzte den erkrankten Niklas Hauptmann. Ein weiteres Traumtor gelang dem 26-Jährigen beim 1:1 jedoch nicht. Für Dynamo traf Christoph Daferner nach einer Ecke (43.) zum 1:0, Tim Handwerker sorgte mit einem verwandelten Foulelfmeter für den Ausgleich. Somit bleibt Dynamo auch im dritten Pflichtspiel des Jahres ungeschlagen und verbessert sich auf Relegationsrang 16.

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Freitag, 30. Januar

16.43 Uhr: Bethke oder Schreiber: Wer steht gegen Bielefeld im Tor?

Wechselt Dynamo überraschend den Torwart? Auf der Pressekonferenz vor der Partie gegen Arminia Bielefeld sprach Trainer Thomas Stamm ungefragt über den Gesundheitszustand des neuen Torhüters Elias Bethke. „Er kam aus einer langen Verletzung und hat jetzt trotzdem drei Spiele gemacht“, erklärte der Schweizer, der eigentlich nach den Startelf-Chancen von Neuzugang Ben Bobzien gefragt wurde.

Stamm kam in seiner Antwort aber schnell auf den Bethke zu sprechen, den Dynamo im Winter von Energie Cottbus geholt hatte. „Er hat zweimal bei der zweiten Mannschaft gespielt und jetzt 50 Minuten am Mittwoch gegen Zwickau“, erklärte der 42-Jährige und stellte auch einen Einsatz am Sonntag gegen Bielefeld in Aussicht: „Nach seiner Verletzung ist er vielleicht noch einmal mehr in der Spur, ein Thema für den Kader oder für die Startelf zu sein.“

Tim Schreiber überzeugte bei Dynamo zuletzt mit guten Leistungen.

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Diese Aussage kommt überraschend. Die bisherige Nummer eins Tim Schreiber konnte zuletzt gegen Fürth und Magdeburg mit guten Leistungen überzeugen. Der Konkurrenzkampf mit Bethke schien den 23-Jährigen, der in Dresden nicht immer unumstritten war, zu höheren Leistungen angetrieben zu haben. „Ich weiß nicht, ob Elias der Schlüssel ist, dass Tim gute Leistungen bringt. Das ist eine Vermutung“, erklärte Stamm. „Ich habe aber schon ein paar Mal gesagt, dass Konkurrenzkampf beflügeln kann.“

Schreiber hatte sich zuletzt eher genervt von den Fragen rund um den Konkurrenzkampf mit Bethke gezeigt. „Intern ist alles geklärt und klar. Ich muss meine Leistung auf den Platz bringen. Ihr macht die Schlagzeilen und nicht wir“, erklärte der gebürtige Freitaler nach dem 2:0-Sieg gegen Fürth. Die Entscheidung, wer am Sonntag im Tor steht, wird Stamm spätestens am Samstag treffen. „Wir trainieren heute noch einmal, machen morgen noch etwas Wichtiges und dann treffen wir eine Entscheidung“, erklärte er am Freitag.

Donnerstag, 29. Januar

17.40 Uhr: Zwei Geldstrafe für Dynamo

Dynamo ist vom Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) erneut zu einer Geldstrafe verurteilt worden. Wie der Verband mitteilt, müssen die Dresdner für zwei Vergehen insgesamt 31.500 Euro zahlen.

Zum einen wurden beim Zweitliga-Heimspiel gegen Schalke 04 im August 2025 mindestens 40 pyrotechnische Gegenstände im Dresdner K-Block entzündet. Für das Fehlverhalten seiner Fans muss der Verein 24.000 Euro zahlen, 8000 Euro davon kann er für eigene sicherheitstechnische oder gewaltpräventive Maßnahmen verwenden.

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Bei Dynamos Heimspiel gegen Schalke 04 wurden im K-Block mehr als 40 Rauchtöpfe gezündet, dafür müssen die Dresdner jetzt zahlen.

Zum anderen ist die Mannschaft beim Auswärtsspiel gegen den VfL Bochum zu spät zur Ausrüstungskontrolle erschienen. Dafür muss der Verein 7500 Euro an den DFB zahlen. Beide Urteile sind rechtskräftig.

9.57 Uhr: Geheimer Test gegen Zwickau – aber wer hat eigentlich gespielt?

Die höchste Geheimhaltungsstufe wurde über das Dynamo-Trainingszentrum verhängt. Beim Testspiel zwischen dem Zweitliga-Vorletzten und Regionalligist FSV Zwickau am Mittwochnachmittag waren keine Zuschauer und keine Presse zugelassen. Selbst der Gegner FSV wurde in seiner Berichterstattung eingeschränkt, er durfte zwar das Ergebnis, einen 3:0-Sieg für Zwickau und die Torschützen kommunizieren, nicht aber die Dynamo-Aufstellung.

Dynamo testete gegen den FSV Zwickau 60 Minuten mit Zweitliga-Profis (hier ein Archivbild). Das Spiel fand unter Ausschluss der Öffentlichkeit statt.

Der FSV teilte auf seiner Homepage lediglich mit, dass in der ersten Hälfte, die 60 Minuten dauerte, bei den Dresdnern ausschließlich Zweitliga-Profis zum Einsatz kamen, in der auf 40 Minuten verkürzten zweiten Halbzeit abgesehen vom Torhüter dann U23-Spieler. Offensichtlich wollte Dynamo-Trainer Thomas Stamm dem Sonntags-Gegner Arminia Bielefeld nicht zu viel verraten. Am Abend testete die U23-Landesliga-Elf der Schwarz-Gelben dann gegen Oberligist Budissa Bautzen und verlor 3:4. Zum Einsatz kam dort mit Dominik Kother lediglich ein Profi, der den Verein auf eigenen Wunsch verlassen will und nur noch bei der U23 trainieren darf.

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Mittwoch, 28. Januar

14.03 Uhr: Spieler erinnern an die Opfer der Nationalsozialisten

81 Jahre nach der Befreiung des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau gedachten zahlreiche Vereine im Rahmen des „Erinnerungstages im deutschen Fußball“ der Opfer des Nationalsozialismus, darunter auch Dynamo Dresden. Der Verein veröffentlichte ein Schwarz-Weiß-Video, in dem Tim Schreiber, Konrad Faber und Vinko Sapina weiße Rosen auf Stolpersteine legen, die an den ehemaligen Wohnorten an verschleppte und ermordete Dresdner erinnern.

Vinko Sapina mit einer weißen Rose, die er auf einem Stolperstein in Dresden niederlegt, der an die Opfer des Naziregimes erinnert.

Diese Stolpersteine „in unmittelbarer Nähe von Stadion und Trainingszentrum machen einmal mehr deutlich, dass diese Bürgerinnen und Bürger der Stadt unsere Nachbarinnen und Nachbarn waren“, heißt es im Text auf der Homepage. Torhüter Tim Schreiber erklärt im Video: „Die SG Dynamo Dresden steht dafür ein, dass so etwas nie wieder passiert. Nie wieder!“

8.10 Uhr: Neue Folge Schwarz-Gelb-Podcast mit ganz viel Elb-Clásico

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Dynamo gewinnt den Elb-Clásico in Magdeburg und holt drei wichtige Punkte in der 2. Bundesliga. In Folge 157 von „Schwarz-Gelb, der Dynamo-Podcast” sprechen die Moderatoren Tino Meyer und Jens Umbreit mit Sky-Kommentator Hansi Küpper, der das Spiel live begleitet hat, über den Auftritt der SGD, die Schlüsselszenen und die Bedeutung des Sieges im Abstiegskampf.

Neben dem Sport thematisiert die Runde auch die Ausschreitungen rund um das Spiel in Magdeburg und ordnet die Ereignisse ein. Außerdem richtet sich der Blick auf die letzten Tage der Transferperiode. Sportchef Sören Gonther erklärt, welche Entscheidungen noch möglich sind.

Dienstag, 27. Januar

18.19 Uhr: Kofi Amoako wird für seine Derby-Leistung belohnt

Nach dem 2:1-Erfolg gegen Magdeburg wurde Kofi Amoako vom Sportmagazin Kicker in die Elf des 19. Spieltages berufen. „Es ist schon etwas Schönes“, sagte Dynamos Mittelfeldspieler, der am Samstag ein Tor und eine Vorlage beisteuern konnte, und betonte: „Aber es gibt noch 15 Spieltage. Und da wäre es gut, wenn ich 15-mal in der Elf des Tages stehen würde.“ Für Amoako war es die erste Nominierung.

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Kofi Amoako gehörte mit seinem Tor und seiner Vorlage zu Dynamos Besten gegen Magdeburg.

Im Sommer kam der 20-Jährige aus Wolfsburg nach Dresden und konnte beim Zweitligisten bisher überzeugen. Vor der Saison hatten nur die Wenigsten bei ihm von einem Top-Transfer gesprochen. Das änderte sich jedoch im Verlauf der Saison. Mit seinen Leistungen gehört er zu den bisherigen Überraschungen. Im Winter fragte deshalb der italienische Erstligist US Lecce bei Amoako an. Dynamo lehnte das Angebot über 1,5 Millionen Euro jedoch vorzeitig ab.

16.14 Uhr: Drei Spieler fehlen im Training

Dynamo ist am Dienstag mit einer Krafteinheit und einem öffentlichen Training in die neue Woche gestartet. Drei Tage nach dem 2:1-Derbysieg am Samstag in Magdeburg konnten drei Spieler noch nicht mit der Mannschaft trainieren.

Vincent Vermeij, Niklas Hauptmann und Thomas Keller mussten am Dienstag aus Gründen der Belastungssteuerung pausieren. Die drei Leistungsträger sollen am Mittwoch wieder das Training aufnehmen. Der Einsatz am Sonntag gegen Arminia Bielefeld ist nicht gefährdet.

Montag, 26. Januar

11.47 Uhr: Sören Gonther äußert sich zur Personalie Andi Hoti

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Im Kader des 1. FC Magdeburg stand Andi Hoti am Samstagabend beim Ost-Duell gegen Dynamo wie erwartet nicht. Über ihn gesprochen wurde natürlich trotzdem. Dresdens Sportchef Sören Gonther äußerte sich nach dem 2:1-Sieg am Sky-Mikrofon sowie in der Mixed-Zone zum umworbenen Innenverteidiger, der bereits in der Rückrunde der vergangenen Saison an Dynamo ausgeliehen war und in Magdeburg nicht mehr mit den Profis trainieren darf.

Geht es nach Dynamo, soll Andi Hoti schon bald wieder das schwarz-gelbe Trikot tragen.

„Wir machen kein Geheimnis daraus, dass wir uns bereits im Sommer mit Andi beschäftigt hatten und es jetzt wieder tun“, erklärte Gonther. „Anfang Januar gab es ein Angebot von uns, nun liegt der Ball auf Magdeburger Seite.“ Die Transferperiode endet am 2. Februar.

Sonntag, 25. Januar

13.33 Uhr: Ministerium spricht von 64 verletzten Polizisten in Magdeburg

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Zweiter Sieg im zweiten Spiel der Rückrunde: Durch den 2:1-Erfolg im Ost-Duell beim 1. FC Magdeburg hat Dynamo Anschluss an die Nichtabstiegs-Ränge geschafft, bleibt aber Tabellen-Vorletzter. Mateusz Zukowski hatte die Gastgeber nach 29 Minuten vor 27.815 Zuschauern in Führung gebracht. Kofi Amoako (34.) mit seinem ersten Dynamo-Tor und Thomas Keller (45.+3) drehten vor der Pause die Partie. Die Dresdner liefen aus Anlass des 75. Geburtstages der 2022 verstorbenen Vereinslegende Hans-Jürgen „Dixie“ Dörner in einem schwarzen Sondertrikot auf.

Überschattet wurde die Partie durch das massive Abbrennen von Pyrotechnik im Stadion sowie Auseinandersetzungen hinter den Traversen. Dabei versuchte die Polizei, das Eindringen von Magdeburger Fans in den Gästeblock zu verhindern. Nach Angaben des Innenministeriums von Sachsen-Anhalt seien bei dem Einsatz „mindestens 64 Polizisten verletzt worden“, 17 mussten im Krankenhaus behandelt werden. Die Beamten seien mit Pyrotechnik beschossen, mit Absperrgittern und Steinen beworfen sowie mit einem Gullydeckel und Gehwegplatten angegriffen worden. Eine Ermittlungsgruppe wurde gegründet.

Freitag, 23. Januar

16.03 Uhr: „Der Weg zum Klassenerhalt ist noch weit“ – sagt Geyer

Vor dem Ost-Duell zwischen dem 1. FC Magdeburg und Dynamo hat Eduard Geyer seinen Ex-Verein scharf kritisiert. Er sei vom Tabellenplatz der Dresdner enttäuscht, schrieb der 81-Jährige in seiner Kolumne im Fachmagazin Kicker. Man sei mit zu wenig Mut in die Saison gestartet. „Bei Dynamo hat man sich zudem oft in die Tasche gelogen, weil man zwar gefällig gespielt, aber mit zu wenig Leidenschaft und nicht effizient genug agiert hat. Der Weg zum Klassenerhalt ist jedenfalls noch weit“, so der Ex-Trainer und Ex-Spieler von Dynamo.

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Dagegen lobte er Magdeburgs Trainer Petrik Sander, mit dem er einst bei Energie Cottbus zusammengearbeitet hatte: „Er hat den Spielern Halt gegeben und ihnen vermittelt, dass es in der aktuellen Lage auf Laufen, Einsatz und defensive Stabilität ankommt. Das 3:0 in Braunschweig war jedenfalls sehr beachtlich – wie 13 Punkte aus den letzten fünf Spielen überhaupt.“

13.15 Uhr: Bobzien wechselt aus Mainz zu Dynamo

Neuzugang Nummer sechs ist da. Dynamo hat Ben Bobzien leihweise verpflichtet. Der 22-jährige Offensivspieler kommt vom Bundesligisten FSV Mainz. „Er ist in der vordersten Offensivreihe variabel einsetzbar, kann sowohl auf den Außenbahnen als auch in der Sturmspitze agieren und macht unser Spiel so noch unberechenbarer“, erklärte Sportchef Sören Gonther.

Mindestens bis Saisonende in Dresden: Dynamo hat Ben Bobzien vom Bundesligisten FSV Mainz ausgeliehen.

In den zurückliegenden Jahren spielte Bobzien leihweise für die SV Elversberg sowie die österreichischen Bundesligisten SC Austria Lustenau und SK Austria Klagenfurt und bringt die Erfahrung aus 58 Spielen und zehn Toren in der ersten österreichischen Liga sowie drei internationalen Einsätzen in der Conference League mit dem FSV Mainz 05 mit nach Elbflorenz.

SZ