• Das Hartmannstift-Quartier erhielt am Donnerstag, 19. Februar, den Bremer Wohnbaupreis 2025 als einziges Projekt aus dem Bremer Norden.
  • Die Jury lobte den Entwurf der Berliner Architekten Schönborn und Schmitz, die Verbindung von Bestandsgebäude und Neubauten sowie die Integration geförderter und freier Wohnungen.
  • Alle prämierten Arbeiten werden von Freitag, 20. Februar, bis Dienstag, 31. März, im Bremer Zentrum für Baukultur, Am Wall 165-167, ausgestellt, montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr.

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Das Hartmannstift-Quartier gehört zu den Gebäude-Ensembles, die am Donnerstag, 19. Februar, mit dem Bremer Wohnbaupreis 2025 ausgezeichnet wurden. Hinter dem Projekt stehen zwei Nordbremer Unternehmen: die Procon-Gruppe aus Burglesum sowie die ELB Real Estate aus Vegesack. Der Entwurf stammt von den Berliner Architekten Schönborn und Schmitz.

„Ausgehend vom ertüchtigten und umgenutzten Bestandsgebäude der ehemaligen Frauenklinik ist mit sechs neu errichteten Häusern ein maßstäbliches, identitätsstiftendes Ensemble entstanden, das geförderte und frei finanzierte Wohnungen selbstverständlich miteinander verbindet“, heißt es in der Würdigung der Jury. „Mit großer Souveränität gelingt die städtebauliche Verknüpfung zur angrenzenden Einkaufsstraße ebenso wie der Übergang zum kleinteiligeren Wohnquartier und zur Topografie des Geesthangs.“ Der wertvolle Baumbestand sei erhalten worden und präge die sorgfältig gestalteten Freiräume.

„Mit reduzierten gestalterischen Mitteln und einer Konzentration auf wenige Fassadenmotive entsteht eine ruhige, handwerklich präzise Architektur von höchster Qualität – ein beispielhafter Beitrag für den Weiterbau von Stadt und Bestand“, so die Jury weiter.

84 Projekte eingereicht

Der Bremer Wohnbaupreis wird seit 2005 verliehen. Für die diesjährige Auslobung konnten Projekte eingereicht werden, die in den vergangenen sieben Jahren realisiert wurden. Beworben haben sich nach Angaben des Bauressorts 84 Büros. Prämiert wurden zehn. Darüber hinaus haben Senatorin Özlem Ünsal (SPD), die Bremer Architektenkammer sowie das Bremer Zentrum für Baukultur fünf Anerkennungen und fünf Sonderpreise verliehen. Das Hartmannstift-Quartier war dabei der einzige Preisträger aus dem Bremer Norden.

Alle prämierten Arbeiten, zu denen unter anderem die Hafenpassage in der Überseestadt, das Casino Futur in Mitte, das Schweizer Foyer in Osterholz und das Spiralenhaus in Bremerhaven-Wulsdorf zählen, werden von Freitag, 20. Februar, bis Dienstag, 31. März, im Bremer Zentrum für Baukultur, Am Wall 165-167, ausgestellt. Das ist montags bis freitags von 10 bis 16 Uhr geöffnet.

Diese Fragen und Antworten wurden mit KI basierend auf unseren Artikeln erstellt.

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