01:03 Uhr | Orban droht Ukraine mit Einschränkung der Stromversorgung
Ungarns Ministerpräsident Viktor Orban hat angedeutet, die Stromlieferungen an die Ukraine behindern zu können, falls Kiew weiter Ungarns Bezug von russischem Öl blockiere. Seit Ende Januar fließt kein Erdöl mehr über die Druschba-Pipeline durch die Ukraine nach Ungarn. Budapest und die Slowakei stoppten daraufhin Treibstofflieferungen an Kiew. (Quelle: dpa)
00:39 Uhr | Deutschland behandelt 1.700 Schwerverletzte aus der Ukraine
Seit Beginn des russischen Angriffskriegs hat Deutschland rund 1.700 schwerverletzte und schwerkranke Menschen aus der Ukraine medizinisch versorgt. Die Evakuierungen erfolgten über das EU-Katastrophenschutzverfahren, teilte das Bundesgesundheitsministerium mit. Die Verteilung auf Kliniken bundesweit läuft über den sogenannten Kleeblattmechanismus unter Koordination des Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe. Angaben dazu, wie viele Soldaten oder Zivilisten behandelt wurden, machte das Ministerium nicht. (Quelle: AFP)
00:17 Uhr | Moskau lehnt Beteiligung Europas an Ukraine-Gesprächen ab
Russland lehnt eine Beteiligung europäischer Staaten an den Ukraine-Friedensverhandlungen weiterhin ab. Kremlsprecher Dmitri Peskow sagte, es gebe keinen Sinn in einer Teilnahme Europas. Die Gespräche sollten im bisherigen Format zwischen Russen und Ukrainern unter US-Vermittlung fortgesetzt werden. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj hatte zuvor eine stärkere Rolle der Europäer gefordert. Moskau wirft ihnen vor, durch Waffenlieferungen faktisch Kriegspartei zu sein. Eine Einigung ist weiter nicht in Sicht. (Quelle: dpa)
00:05 Uhr | Die Ereignisse gestern – 19. Februar 2026
Nach zweitägigen Verhandlungen mit russischen Vertretern in Genf hat der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj eine zurückhaltende Bilanz gezogen. Militärische Fragen seien ernsthaft besprochen worden, bei politischen Kernpunkten wie möglichen Kompromissen und einem Treffen der Staatschefs gebe es jedoch keine ausreichenden Fortschritte. Selenskyj fordert direkte Gespräche mit Kremlchef Wladimir Putin, lehnt aber dessen Angebot ab, diese nur in Moskau zu führen.