Kurzfassung des Artikels:

  • Ben Levermann aus Tornesch verließ im Juli 2020 seinen Heimatverein TuS Esingen und gehörte bis 2024 zum Kader der „Jungzebras“ des THW Kiel, ehe er zum HSV Hamburg ging.
  • Am Donnerstag, 19. Februar, teilte der HSVH mit, dass Levermann zur kommenden Saison zum Drittligisten VfL Fredenbeck wechselt, per Doppelspielrecht aber weiter auf Abruf für die Hamburger bereitsteht und regelmäßig am Profitraining teilnimmt.
  • U23-Trainer Lukas Ossenkopp und Sportdirektor Johannes Bitter sehen in der Konstellation mit Fredenbeck den nächsten Entwicklungsschritt, weil Levermann dort Spielzeit und ein festes Zuhause im Männerbereich bekommt.

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Das heimische Tornesch verließ Ben Levermann im Juli 2020, um die große Handballwelt zu erobern. Nachdem er in der Saison 2019/2020 nicht nur für seinen Heimatverein TuS Esingen, sondern per Doppelspielrecht auch schon für den THW Kiel gespielt hatte, gehörte er fortan fest zum Kader der „Jungzebras“. Im Juli 2024 ging der Rückraumspieler dann zum HSV Hamburg, bei dem er zunächst in der A-Jugend und in der aktuellen Saison vornehmlich für die U23 in der Regionalliga Nord zum Einsatz kam.

Regelmäßige Teilnahme am Profitraining

Am Donnerstag, 19. Februar, informierten die HSVH-Verantwortlichen darüber, dass sie „gemeinsam mit Levermann den nächsten Entwicklungsschritt festgelegt“ hätten. Demnach wird sich der 19-Jährige zur kommenden Saison dem Drittligisten VfL Fredenbeck anschließen, per Doppelspielrecht aber weiterhin für den HSVH auf Abruf einsatzbereit bleiben – und regelmäßig am Profitraining teilnehmen. Obwohl vor den Toren Hamburgs beheimatet, gehören die Fredenbecker als niedersächsischer Club der 3. Liga Nord-West an; die Vertreter des Handballverbandes Schleswig-Holstein kämpfen in der 3. Liga Nord-Ost um Punkte.

Hier konnte Ben Levermann (HSV Hamburg II, links) seinen Namensvetter Ben Eickhoff vom THW Kiel II nicht am Torwurf hinern.
Foto: Johannes Speckner

Hier konnte Ben Levermann (HSV Hamburg II, links) seinen Namensvetter Ben Eickhoff vom THW Kiel II nicht am Torwurf hinern.Icon MaximizeIcon Lightbox Maximize

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Für Lukas Ossenkopp, der Levermann aktuell in der U23 des HSVH trainiert, ist dies eine gute Konstellation: „Durch die regionale Nähe standen wir immer wieder in Kontakt und Fredenbeck ist eine sehr handballbegeisterte Region. Gemeinsam haben wir geschaut, wie wir voneinander profitieren können – und mit Ben ist nun eine Konstellation entstanden. Für ihn ist es eine hervorragende Möglichkeit, sich in einem professionellen Umfeld weiterzuentwickeln. Er wird weiterhin Erfahrungen im Profitraining des HSVH sammeln, sich aber vorrangig auf seine neue Aufgabe beim VfL konzentrieren können.“

„Die Station in der 3. Liga gibt Ben Spielzeit, ein festes Zuhause im Männerbereich und gleichzeitig die Möglichkeit, weiterhin auf höchstem Niveau zu trainieren.“

Johannes Bitter

Sportdirektor HSV Hamburg

Auch für HSVH-Sportdirektor Johannes Bitter ist die Konstellation mit Fredenbeck für Levermann der richtige, nächste Schritt: „Ben hat in den letzten anderthalb Jahren immer wieder sein großes Potenzial gezeigt. Trotz Rückschlägen durch Verletzungen haben wir gemeinsam den richtigen Weg für seine Entwicklung gefunden.“ Der langjährige Torwart ist überzeugt: „Die Station in der 3. Liga gibt Ben Spielzeit, ein festes Zuhause im Männerbereich und gleichzeitig die Möglichkeit, weiterhin auf höchstem Niveau zu trainieren. Das ist aus unserer Sicht der richtige Schritt – im Sinne des Spielers.“