Nürnbergs Stadtgeschichte erleben

Diese Gemäuer laden zur kostenlosen Erkundungstour

20.02.2026 – 05:52 UhrLesedauer: 2 Min.

Lorenzkiche (Archivbild): Sie bietet nur eine von vielen Möglichkeiten, Nürnbergs Historie zu entdecken.Vergrößern des Bildes

Lorenzkiche (Archivbild): Sie bietet nur eine von vielen Möglichkeiten, Nürnbergs Historie zu entdecken. (Quelle: imago stock&people/imago)

Kostenlose Kirchenführungen in Nürnberg: Wer sich für städtische Geschichte interessiert kann hier einfach vorbeischauen und sich inspirieren lassen. Das sind die Gratistipps.

Nürnbergs große Kirchen sind nicht nur Wahrzeichen, sondern lebendige Kulturorte. Und das Beste: Wer mehr über Geschichte, Kunst und Architektur erfahren möchte, muss dafür zu bestimmten Zeiten noch nicht einmal etwa bezahlen. In St. Sebald und St. Lorenz gibt es regelmäßig kostenlose Kirchenführungen. Und das ganz ohne Anmeldung: Einfach vorbeikommen und mitgehen.

Die Sebalduskirche nahe dem Rathaus zählt zu den ältesten Pfarrkirchen der Stadt. Wer mehr über das Sebaldusgrab, die spätgotische Architektur oder die bewegte Geschichte der Kirche erfahren möchte, kann sich einer Kirchenführung täglich um 15 Uhr anschließen. Laut Kirchengemeinde ist der Eintritt frei, eine Spende wird erbeten. Änderungen sind je nach Terminplan möglich. Hier entlang für mehr Informationen.

Auch die imposante Lorenzkirche in der Nürnberger Innenstadt bietet täglich offene Führungen an. Ehrenamtliche erklären dort Kunstwerke wie das berühmte „Engelsgruß“-Relief von Veit Stoß oder die Besonderheiten der gotischen Hallenkirche. Die Gemäuer seien eines der schönsten Werke gotischer Baukunst in Deutschland, heißt es dazu stolz auf der eigenen Homepage.

Die Führungen finden täglich um 11 Uhr und um 14 Uhr statt, dauern etwa eine Stunde und sind kostenfrei. Auch hier gilt: Spenden sind willkommen. Jedoch: Die Turmführungen der Lorenzkirche sind nicht kostenlos und erfordern ein separates Ticket.

Da es sich um aktive Gottesdienstorte handelt, können Termine bei kirchlichen Veranstaltungen oder Feiertagen entfallen. Ein kurzer Blick auf die jeweilige Website am Besuchstag sorgt für Sicherheit. Ansonsten gilt: Beide Kirchen sind zudem regulär tagsüber geöffnet – auch ohne Führung lohnt sich ein Besuch.