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Berlin – Nach einem Jahr mit Zoll-Streit und politischen Spannungen durch Präsident Donald Trump (79) fallen die USA vom Spitzenplatz unserer Top-Handelspartner zurück. China schiebt sich auf Platz 1! Grund sind vor allem einbrechende Exporte von Autos in die USA. Hier verzeichnen deutsche Unternehmen einen Rückgang um satte 17,8 Prozent.

Insgesamt ging der Export 2025 über den großen Teich laut Daten des Statistischen Bundesamts um 9,4 Prozent auf 146,2 Milliarden Euro zurück. Größter Posten neben Autos und Kfz-Teilen war die Ausfuhr von Pharma-Erzeugnissen, deren leichter Anstieg (+0,5 %) den Rückgang nicht auffangen kann. Insgesamt sank der Handel mit den Vereinigten Staaten um 5 Prozent.

Wegen der Schwäche im USA-Geschäft ist nun wieder China unser wichtigster Handelspartner – wie schon in den Jahren 2016 bis 2023. Das schnelle Comeback der Volksrepublik liegt vor allem an stark gestiegenen Importen aus China nach Deutschland: 170,6 Milliarden Euro (8,8 Prozent mehr als im Vorjahr). Gleichzeitig brachen die deutschen Exporte nach China ein – mit 81,3 Milliarden Euro sind es 9,7 Prozent weniger als 2024. Der Gesamthandel mit China legte um 2,1 Prozent zu.

Zoll-Streit und politische Spannungen: Die Präsidentschaft von Donald Trump (79) belastet unser Geschäft mit den USA

Zoll-Streit und politische Spannungen: Die Präsidentschaft von Donald Trump (79) belastet unser Geschäft mit den USA

Foto: ddp/abaca press

Die meisten Importe aus China: Datenverarbeitungsgeräte sowie elektrische und optische Erzeugnisse im Wert von 50,9 Milliarden Euro (+4,9 %). Gefolgt von elektrischen Ausrüstungen (32,8 Mrd. Euro, +14,8 %) und Maschinen (13,9 Mrd. Euro, +11,6 %).

Platz 3 unserer Handelspartner sind die Niederlande

Auf Platz 2 der wichtigsten Herkunftsländer deutscher Importe lagen wie in den Vorjahren die Niederlande (96,7 Milliarden Euro, +3,9 %), erst dahinter die USA auf Rang 3 (94,3 Mrd. Euro, +2,7 %). Die Niederlande belegen auch insgesamt den dritten Platz unserer Top-Handelspartner (209,1 Mrd. Euro, +3,3 %).

Die USA bleiben dafür das bedeutendste Empfängerland deutscher Exporte. Auf den Rängen 2 und 3 folgten wie im Vorjahr Frankreich (117,4 Mrd. Euro, +2,0 %) und die Niederlande (112,5 Mrd. Euro, +2,9 %).