Genau vor zehn Jahren dauerte es zum ersten Mal nur fünf Minuten von der Heinrich-Heine-Allee bis zum Bilker Bahnhof. Sogar im Berufsverkehr. Wieder zurück und noch weiter bis zur Brücke am Beginn der Grafenberger Allee sind es neun Minuten. Wie das? Per Auto oder Fahrrad ist das ja nicht zu schaffen. Auch die Straßenbahn hatte das nicht leisten können. Insofern hat Düsseldorf mit der Wehrhahnlinie eine Art Zeitmaschine in die Stadt gegraben – oder besser: gebohrt.