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Dynamo Dresden am Sonntag (13.30 Uhr) bei Hannover 96! Der Zweitliga-Knaller hat für Jonas Sterner eine ganz besondere Note: Der Rechtsverteidiger gehört den Niedersachsen, ist bis Saisonende an die Sachsen ausgeliehen.

„Das ist für mich das erste Mal in dieser Konstellation und deshalb schon speziell“, gibt Sterner zu. „Ich kenne die Jungs dort alle, habe vor ein paar Monaten noch mit ihnen zusammen trainiert.“ Durchsetzen konnte er sich bei 96 allerdings noch nicht, daher auch der Wechsel nach Dresden.

Was vor allem an Trainer Christian Titz lag, der den offensivstarken Defensivmann offensichtlich nicht für zweitligatauglich hielt. Die Konsequenz für Sterner: Pendeln zwischen Tribüne und Reserveteam. Ist der Ehrgeiz entsprechend groß, es ihm am Sonntag zeigen zu wollen?

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„Klar will ich es jedem zeigen, dass ich es drauf habe. Vor allem auch mir selber“, stellt er klar. Mit dem Messer zwischen den Zähnen läuft er deshalb aber nicht auf: „Ich hätte es selber anders gedacht, aber ich bin recht frei vom Kopf her, freue mich einfach auf das Spiel und hoffe, wir gewinnen.“

Was freilich für Dynamo Dresden gegen das beste Rückrunden-Team mit zuletzt vier Siegen in Folge eine ganz harte Nuss werden dürfte. Das ist auch Sterner klar: „Ich hab es ja in meiner Zeit dort selber erlebt, was für eine Qualität da ist. Wir wissen, was auf uns zukommt.“

Viel Gesprächsbedarf bei Coach Stamm

Auch, weil er Trainer Thomas Stamm den einen oder anderen Tipp geben konnte. „Wir haben zuletzt schon sehr viel miteinander geredet“, schmunzelt der gebürtige Husumer. „Es ist ja noch nicht so lange her, dass ich dort war. Da kann ich schon ein bisschen was erzählen.“

Mut wollen er und sein Team vor allem aus der ersten Halbzeit gegen Elversberg ziehen. „Weil wir da gemerkt haben, dass wir doch jedem Gegner wehtun können.“ Mit sich selbst ist Sterner dagegen noch nicht ganz zufrieden. „Ich hab´s auch im Training gemerkt, dass es eine Weile braucht, um wieder reinzukommen. Die Spiele im Stadion haben schon ein halbes Jahr gefehlt und hier sind ja auch neue Spielertypen dazugekommen. Aber ich will jetzt von Woche zu Woche konstanter werden.“

Erst recht beim Ex-Verein!