Friedrich Merz übernimmt die Schirmherrschaft der Enforce Tac 2026. Der Bundeskanzler habe auch seinen Besuch angekündigt, heißt es aus internen Kreisen. Die Veranstalter sehen die Schirmherrschaft als politisches Signal: Sicherheits- und Verteidigungsfragen würden sichtbar auf höchster Ebene verankert. Damit werde die politische Relevanz der Messe als Plattform für sicherheits- und verteidigungsrelevante Dialoge unterstrichen.
Gegen die Messe formiert sich seit Jahren Protest. Das „Aktionsbündnis gegen die NATO-Sicherheitskonferenz“ etwa ruft am Samstag, 21. Februar 2026, zur Demonstration unter dem Motto: „Enforce Tac schließen – Gegen die Kriegsmesse in Nürnberg! Ungehorsam jetzt! Zusammen kämpfen gegen Waffenhandel, Aufrüstung und Krieg!“ Auftakt ist um 14 Uhr in der Gostenhofer Hauptstraße, Ecke Plärrer, die Route führt dann durch die Innenstadt mit einer Zwischenkundgebung am Kornmarkt bis zum Sebalder Platz. Auch an den Messetagen sind Proteste am Gelände vor Ort geplant.
Gleichzeitig bringt die Messe erhöhte Sicherheitsvorkehrungen und ein spürbar höheres Verkehrsaufkommen rund um das Messezentrum mit sich. Das dynamische Verkehrsleitsystem soll Besucher an Staus vorbeiführen und zu freien Parkplätzen lotsen.
Die Enforce Tac 2026 läuft über drei Tage: