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Dieser Tweet sorgt jetzt schon für heftige Diskussionen! Penis-Wirbel vorm Bundesliga-Hit zwischen Rekordmeister Bayern München und Eintracht Frankfurt am Samstag (15.30 Uhr). Nachdem Ex-Nationalspieler Max Kruse (37) in einem Podcast das vermeintliche Show-Gehabe des neuen Eintracht-Trainers Albert Riera (43) kritisierte und der frühere Bundesliga-Profi Martin Harnik den Spanier in Frankfurt wegen seiner markanten Aussagen gerne scheitern sehen würde, reagierte am späten Freitagabend Eintracht auf Grund einer Frage von BILD-Journalist Johannes Wolf mit einer Zensur-Aufforderung.

In einem Tweet auf X sechs Stunden nach dem Bericht der BILD schrieb Eintracht auf ihrem eigenen Social-Media-Account als Reaktion auf die Frage von Redakteur Wolf: „Liebe BILD_Eintracht, lasst uns doch darauf einigen, dass sich Fragen an unseren Cheftrainer in Pressekonferenzen nicht auf Meinungen aus einem Podcast stützen sollten, in dem von einem der beiden Hosts bereits der Pe*** durchs Internet gegeistert ist. Alles andere wäre doch unseriös. Danke.“

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Unangemessen ist vor allem der Tweet der Eintracht nach einer Meinungsäußerung der ehemaligen Bundesligaspieler Harnik und Kruse, die von einem BILD-Reporter aufgegriffen wurde. Was das mit vermeintlichen Penis-Fotos zu tun haben soll, bleibt unklar. Kurios: Auch Trainer Riera reagierte in der Pressekonferenz völlig souverän auf die Frage – ganz im Gegensatz zur Social-Media-Abteilung des Traditionsklubs.

Zur Erinnerung: Im März 2016 kursierten Videos im Netz, in denen der damalige Wolfsburg-Profi allem Anschein nach sich selbst und sein bestes Stück mit dem Handy filmte. Kruse hatte diese Aufnahmen wohl einer damaligen Flamme geschickt – und diese die Videos später an die Presse weitergegeben.

Max Kruse (37) wird von Eintracht Frankfurt unter der Gürtellinie attackiert

Max Kruse (37) wird von Eintracht Frankfurt unter der Gürtellinie attackiert

Foto: picture alliance / dts-Agentur

„Wäre witzig, ihn untergehen zu sehen“

Doch was haben Harnik und Kruse im Podcast „Flatterball“ eigentlich gesagt? Sky-Experte Harnik meinte: „Er ist so ein Typ, da bin ich ganz ehrlich, dem gönne ich auch keinen Erfolg. Bei dem denke ich nur so: Ihn sang- und klanglos untergehen zu sehen, wäre schon ganz witzig.“ Und auch Harnik-Kumpel und Ex-Nationalspieler Kruse lästerte: „Ich habe das Gefühl, er überlegt sich jede Woche etwas Neues, um irgendwie richtig aufzufallen. Ich finde, es ist auch ein bisschen zu viel Show.“

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Klar, freche Worte. Für den Trainer aber offenbar nicht problematisch. BILD sprach Riera auf den Spott von Kruse und Harnik an: „Wer? Sind das Fußballer?“, fragte Riera verdutzt. Kennt er die ehemaligen Bundesliga-Torjäger wirklich nicht? Egal, wie: Riera hat für seine Kritiker nichts übrig, antwortet: „Ich bin nicht hier, um jemanden zu kritisieren. Aber man muss eines wissen: Wenn man spricht, besonders als Person des öffentlichen Lebens, gibt es immer ein Für und Wider. Man hat Hasser, man hat Leute, die einen mögen.“

Riera reagierte deutlich souveräner auf Harnik und Kruse als Eintracht selbst. Klar ist: Die BILD-Journalisten werden sich auch in Zukunft nicht vorschreiben lassen, welche Fragen sie zu stellen haben.