13:43 Uhr | Slowakei droht Ukraine mit Stopp von Stromlieferungen

Der slowakische Ministerpräsident Robert Fico hat der Ukraine mit der Einstellung von Notstromlieferungen gedroht. Fico sagte, sollte das Nachbarland den Transit von Öl nicht am Montag wieder aufnehmen, werde er die entsprechenden slowakischen Unternehmen anweisen, die Stromlieferungen zu stoppen. Hintergrund ist der Streit um die Durchleitung russischen Öls in die Slowakei. (Quelle: Reuters)

13:37 Uhr | Ukrainischer Drohnenangriff auf russische Region Tatarstan

Die staatliche russische Nachrichtenagentur TASS berichtet von einem ukrainischen Angriffsversuch in der Region Tatarstan. Demnach werden mit Drohnen Produktionsanlagen in Almetjewsk ins Visier genommen. Details werden zunächst nicht bekannt. (Quelle: Reuters)

13:21 Uhr | Russland meldet Einnahme von Ortschaft

Russische Streitkräfte haben nach Angaben des Verteidigungsministeriums in Moskau die Ortschaft Karpiwka in der ostukrainischen Region Donezk eingenommen. Das meldet die staatliche Nachrichtenagentur RIA. Eine unabhängige Bestätigung für den Berichte gibt es nicht. (Quelle: Reuters)

Update 13:00 Uhr | Luftangriff auf russische Region Udmurtien – offenbar Rüstungsbetrieb getroffen

Die Ukraine hat offenbar einen Luftangriff auf die für ihre Rüstungsbetriebe bekannte Republik Udmurtien tief im Inneren von Russland verübt. Berichten in sozialen Netzwerken zufolge wurde ein für die Herstellung von Raketen der Typen Iskander und Oreschnik wichtiger Rüstungsbetrieb in Wotkinsk nahe der Hauptstadt Ischewsk getroffen. Sie liegt rund 1.400 Kilometer von der ukrainischen Grenze entfernt. Eine amtliche Bestätigung dafür gab es nicht.

Medienberichten in Kiew zufolge sollen nicht Drohnen, sondern ein ukrainischer Marschflugkörper des Typs „Flamingo“ für den Angriff eingesetzt worden sein. Dafür gab es ebenfalls keine offizielle Bestätigung. Jedoch teilte das russische Verteidigungsministerium mit, dass die Flugabwehr unter anderem fünf „Flamingos“ und mehr als 170 Drohnen abgeschossen habe. Zu Schäden oder den genauen Orten machte das Ministerium wie fast immer keine Angaben. Russischen Behörden zufolge wurden mindestens elf Menschen verletzt. (Quelle: dpa, Kyiv Independent)