Newsblog zum Krieg in der Ukraine

Selenskyj: Attentate auf bekannte Ukrainer vereitelt

Aktualisiert am 21.02.2026 – 20:58 UhrLesedauer: 21 Min.

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Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj: „Es handelt sich um ziemlich bekannte Namen“. (Quelle: Danylo Antoniuk/AP/dpa/dpa-bilder)

Der Kreml soll bekannten Ukrainern nach dem Leben trachten. In Russland ist eine wichtige Waffenfabrik angegriffen worden. Alle Entwicklungen im Newsblog.

Moldau steht vier Jahre nach Russlands Invasion in der Ukraine an einer historischen Weggabelung. Trotz russischer Einflussversuche hält das Land entschlossen am pro-europäischen Kurs fest, schreibt Brigitta Triebel vom KAS-Büro in Moldau. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.

Kiews Sicherheitsdienste haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mehrere Attentate auf prominente Ukrainer verhindert. „Es ist gelungen, russische Söldner unschädlich zu machen, die Anschläge auf unsere Bürger planten“, sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft. „Es handelt sich um ziemlich bekannte Namen, und dass solche Verbrechen verhindert werden konnten, ist ein bedeutendes Ergebnis“, sagte er vor dem vierten Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.

Die Russen hätten Anschläge gegen ukrainische Militärs, Geheimdienstmitarbeiter und ukrainische Medienvertreter vorbereitet und seien unschädlich gemacht worden, führte Selenskyj aus. Details nannte er nicht. Er dankte den Behörden für den Schutz der Bürger. An diesem Dienstag (24. Februar) geht der russische Angriffskrieg in sein fünftes Jahr.

Nach Ungarn erhöht nun auch die Slowakei den Druck auf die Ukraine, russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline wieder zu ermöglichen. Wenn der Öltransit an die Slowakei am Montag nicht wieder aufgenommen werde, werde er den staatlichen Netzbetreiber SEPS auffordern, die Notstromlieferungen an die Ukraine einzustellen, sagte Regierungschef Robert Fico laut Regierungsmitteilung, wie die Nachrichtenagentur CTK meldete.

Über die Druschba-Pipeline wird Öl aus Russland über die Ukraine nach Ungarn und in die Slowakei geliefert. Sie ist nach ukrainischen Angaben durch russische Bombardierungen seit Ende Januar unterbrochen. Ungarn und die Slowakei beschuldigen die ukrainische Führung, die Wiederaufnahme der Lieferungen absichtlich zu verhindern. Die Ölversorgung beider Länder ist weitestgehend von der Pipeline abhängig. Aus ukrainischer Sicht trägt der Kauf von Gas und Öl aus Russland durch die zwei EU-Länder zur Finanzierung des russischen Angriffskriegs bei.