Alba Berlin folgt Bamberg ins Pokal-Finale! Souveräner 98:78-Sieg gegen enttäuschende Oldenburger. Sonntag (14 Uhr) geht’s um den ersten Titel der Saison.
Vorm Spiel saßen beide Teams in ihren Kabinen, starrten gebannt auf den Fernseher. Und sahen den Sensations-Sieg der Bamberger gegen den haushohen Favoriten Bayern im ersten Halbfinale. Für Alba-Coach Pedro Calles geht es mal wieder gegen seinen Ex-Klub. Bei den Niedersachsen wurde er im November 2024 entlassen, Alba holte ihn im Januar 2025. Pikant: Seitdem Calles bei den Berlinern ist, gelang noch kein Sieg gegen Oldenburg …
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Alba mit den zuletzt angeschlagenen Jack Kayil, Justin Bean, Malte Delow und Moses Wood. Aber ohne Martin Hermannsson, der mit kaputtem Daumen noch vier Wochen draußen sitzt.
Alba folgt Bamberg ins Finale: Erst Tritt ins Gesicht! Dann Sieg gegen Oldenburg
Die härteste Szene im zweiten Viertel: Malte Delow und Nicholas Tischler rangeln am Boden um den Ball. Dabei tritt der Oldenburger dem Berliner heftig ins Gesicht. Delow schreit vor Schmerzen auf, hat einen fetten Fußabdruck im Gesicht. Das schmerzt schon beim Hingucken. 35:23 liegen die Berliner nach einem Delow-Zweier mit zwölf Zählern vorn, der größte Vorsprung. Immerhin noch mit 46:38 zur Halbzeit. Pedro Calles am Dyn-Mikro: „Wir müssen noch 20 Minuten ans Limit gehen. Oldenburg hat viel Talent, die können das Spiel jederzeit drehen. Ich denke nichts ans Finale.“
Foto: BILD
Seine Spieler schon, starten mit einem Lauf ins dritte Viertel, 59:41 nach 24 Minuten. Danach lassen sie die Niedersachsen nur noch einmal auf neun Punkte rankommen. Und weil Oldenburg den Start ins letzte Viertel komplett verpennt, zieht Alba schnell davon, 78:61 nach einem Griesel-Korbleger (32.). Und spätestens als Jack Kayil den Dreier zum 86:71 versenkt, ist das Ding durch.
Um 16 Uhr (live auf Dyn) steigt am Sonntag das Pokal-Finale gegen Bamberg. Alba ist Favorit, hat in der Bundesliga beide Spiele gegen Bamberg gewonnen. Und konnte im zweiten Durchgang einige Körner sparen, während Bamberg beim Sensations-Sieg gegen die Bayern in die kräftezehrende Overtime musste. Albas Malte Delow hatte danach den Durchblick am Dyn-Mikro: „Ich habe von Niko einen kleinen Tritt abbekommen. Aber es ist alles klar für morgen. Wir haben uns auf Bamberg noch nicht vorbereitet. Irgendwie haben wir schon die Favoritenrolle, wenn man auf die Tabelle blickt.“
Beste Spieler: Malte Delow (Alba/ 21 Punkte), Chris Clemons (Oldenburg/ 29 Punkte).
