Newsblog zum Krieg in der Ukraine
Johnson: Sollten jetzt Soldaten in die Ukraine schicken
Aktualisiert am 21.02.2026 – 22:54 UhrLesedauer: 21 Min.
Der ehemalige britische Premierminister Boris Johnson bei einer Veranstaltung: er fordert jetzt die Entsendung vom Soldaten in die Ukraine. (Archivbild) (Quelle: IMAGO/Henrik Montgomery/TT/imago)
Der Kreml soll bekannten Ukrainern nach dem Leben trachten. In Russland ist eine wichtige Waffenfabrik angegriffen worden. Alle Entwicklungen im Newsblog.
Der ehemalige Premierminister Boris Johnson hat erklärt, das Vereinigte Königreich solle nun nicht kämpfende Truppen in die Ukraine entsenden, um im Kopf des russischen Präsidenten Wladimir Putin „einen Schalter umzulegen“.
Johnson sagte, Großbritannien solle in nicht umkämpften Gebieten „Stiefel auf den Boden bringen“. Zugleich kritisierte er, die Verbündeten der Ukraine hätten „zu lange gezögert“, Kiew ausreichend zu unterstützen.
In einem Gespräch mit der BBC-Journalistin Laura Kuenssberg, an dem auch der ehemalige Chef des Militärs, Admiral Sir Tony Radakin, teilnahm, erklärte der frühere Premierminister: „Wir haben immer wieder unnötig gezögert. Am Ende haben wir den Ukrainern doch das gegeben, worum sie gebeten haben – und das hat sich stets zu ihrem Vorteil und zum Nachteil Putins ausgewirkt.“
Moldau steht vier Jahre nach Russlands Invasion in der Ukraine an einer historischen Weggabelung. Trotz russischer Einflussversuche hält das Land entschlossen am pro-europäischen Kurs fest, schreibt Brigitta Triebel vom KAS-Büro in Moldau. Lesen Sie den ganzen Artikel hier.
Kiews Sicherheitsdienste haben nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj mehrere Attentate auf prominente Ukrainer verhindert. „Es ist gelungen, russische Söldner unschädlich zu machen, die Anschläge auf unsere Bürger planten“, sagte Selenskyj in seiner in Kiew verbreiteten abendlichen Videobotschaft. „Es handelt sich um ziemlich bekannte Namen, und dass solche Verbrechen verhindert werden konnten, ist ein bedeutendes Ergebnis“, sagte er vor dem vierten Jahrestag des Beginns des russischen Angriffskrieges gegen die Ukraine.
Die Russen hätten Anschläge gegen ukrainische Militärs, Geheimdienstmitarbeiter und ukrainische Medienvertreter vorbereitet und seien unschädlich gemacht worden, führte Selenskyj aus. Details nannte er nicht. Er dankte den Behörden für den Schutz der Bürger. An diesem Dienstag (24. Februar) geht der russische Angriffskrieg in sein fünftes Jahr.
Nach Ungarn erhöht nun auch die Slowakei den Druck auf die Ukraine, russische Öllieferungen über die Druschba-Pipeline wieder zu ermöglichen. Wenn der Öltransit an die Slowakei am Montag nicht wieder aufgenommen werde, werde er den staatlichen Netzbetreiber SEPS auffordern, die Notstromlieferungen an die Ukraine einzustellen, sagte Regierungschef Robert Fico laut Regierungsmitteilung, wie die Nachrichtenagentur CTK meldete.
