Ein geeintes, souveränes und starkes Europa. Das ist die Botschaft, die Bundeskanzler Friedrich Merz bei der jüngsten Münchner Sicherheitskonferenz unter allgemeinem Beifall hinaus in die Welt geschickt hat. Insbesondere zwei Empfänger sollten davon beeindruckt werden: Russland soll wissen, dass seinem Neoimperialismus klare Grenzen gesetzt sind, die USA unter Donald Trump sollen sich hinter die Ohren schreiben, dass man mit seinen alten Freunden nicht Schlitten fahren und sie – siehe Grönland – durch feindliche Übernahmen verzwergen kann. Mit dieser klaren Ansage hat Merz auf die Forderung der Partner in Europa reagiert. Sie verlangen ein Zeichen deutscher Führungsstärke und den Mut auch zu militärischer Verantwortung. Das alles wurde bei Merz‘ Amtsvorgänger Olaf Scholz vermisst, nun nimmt es unter seinem Nachfolger Gestalt an. Man könnte das loben, würde sich der Kanzler dabei nicht auch selbst im Weg stehen.
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Alexander Michel
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