Von Hannover aus
Die „unbeliebte Stadt“besuchen? Na klar!
Aktualisiert am 22.02.2026 – 09:28 UhrLesedauer: 2 Min.
Happy Rizzi House: Das Haus ist eine Besonderheit in Braunschweig. (Quelle: IMAGO/Zoonar.com/Stefan Ziese/imago)
Ein Besuch in Niedersachsens zweitgrößter Stadt kommt für manch Hannoveraner schon aus Prinzip nicht infrage. Aber es gibt gute Gründe für einen Kurztrip nach Braunschweig.
Und so winkt manch Hannoveraner gerne erst einmal ab, geht es um einen Besuch in der zweitgrößten Stadt Niedersachsens, die gerade einmal 70 Kilometer entfernt ist. Doch für einen Kurztrip nach Braunschweig gibt es einige gute Argumente.
Hier reihen sich viele Fachwerkhäuser aneinander. Es gibt kleine Gassen, die Magnikirche und der Magnikirchplatz sind Hingucker. Es gibt eine Vielzahl von Cafés, Kneipen und Restaurants in den kleinen Straßen. Und auch einige Museen sind von hier aus gut zu erreichen: beispielsweise das über die Stadtgrenzen hinaus bekannte Herzog Anton Ulrich-Museum.
Ein Gebäude, das oft als Fotomotiv dient, ist das „Happy Rizzi House“ im Magniviertel. Es ist bunt und schrill – und der Betrachter weiß irgendwie gar nicht, wo er zuerst hingucken soll. Was hat es damit auf sich? James Rizzi war ein amerikanischer Künstler aus New York. Er gestaltete das außergewöhnliche Gebäude von 2001 an. Der Braunschweiger Galerist Olaf Jaeschke hatte ihn einige Jahre zuvor überzeugen können, schreibt die Stadt dazu.
Der Burgplatz in Braunschweig ist aus vielerlei Hinsicht bedeutend: Hier befindet sich der Dom St. Blasii, hier steht der Burglöwe. Die Burg Dankwarderode ist ebenfalls an dieser Stelle zu finden. Die Stadt spricht von einem „Ensemble von hoher geschichtlicher und kultureller Bedeutung“. Jedes Jahr in der Adventszeit findet hier der Weihnachtsmarkt statt. Im Sommer gibt es für mehrere Wochen ein „Burgplatz Open Air“. Im vergangenen Jahr präsentierte das Staatstheater „Il trovatore“. Seit mehr als 20 Jahren hat diese Veranstaltung Tradition.
