Mit unserer Reihe „Augsburger Anekdoten“ erzählen wir kleine Geschichten mitten aus dem Leben unserer Stadt.

Ein Märchen. 30 Zimmer, 1750 Quadratmeter Wohnfläche, 4000 Quadratmeter Grundstück – und das alles in 86167 Augsburg-Lechhausen. Ein Schloss zum Kauf, Preis auf Anfrage. Klingt märchenhaft? Zu schön, um wahr zu sein? Ist es auch. Denn wer sich durch das Online-Inserat klickt, entdeckt weiter unten die kleine, aber entscheidende Ernüchterung: Die „exklusive Schlossanlage“ liegt „im Herzen Oberbayerns“. Offenbar ist die Ortsangabe verrutscht. Der Anzeigentext bleibt dennoch lesenswert – man wird ja wohl noch träumen dürfen – und verspricht eine lange Geschichte, eindrucksvolle Architektur und vielfältige Nutzungsmöglichkeiten. Nur eben nicht in Augsburg. Na ja, immerhin bleibt den Lechhausern das Schlössle.

Ein Schloss in Lechhausen zum Verkauf? Leider nur ein Märchen.

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Ein Schloss in Lechhausen zum Verkauf? Leider nur ein Märchen.
Foto: ImmoScout24 (Screenshot)

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Ein Schloss in Lechhausen zum Verkauf? Leider nur ein Märchen.
Foto: ImmoScout24 (Screenshot)

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Abgefahren. Neulich im Parkhaus am Gaswerk Oberhausen. Nach einem nachdenklichen Theaterabend ins Auto gestiegen und die Rampe im Parkhaus nach unten gefahren. Diese Rampe, bei der man das Lenkrad bis zum Anschlag einschlagen muss, um die Kurve zu kriegen. Endlich unten: Chaos. Zwei Autos sind beim Ausparken ineinandergefahren, das eine hat sich in der Anhängerkupplung des anderen so verhakt, dass ein Abschleppwagen kommen muss – was dauert. „Fahren Sie halt rückwärts die Rampe wieder hoch und nehmen Sie die andere Abfahrt“, lautet der Vorschlag der Unfallverursacher. „Soll ich das machen?“, die vorsichtige Frage des Beifahrers. Frau bleibt stur. „Schaff‘ ich schon“, sagt sie, und gibt verhalten Gas. 15 Minuten und 13 Versuche später. Das Parkhaus stinkt nach dem Gummi der Kupplung, das Auto hat es rückwärts höchstens zwei Meter die Rampe nach oben geschafft, die Stimmung zwischen Fahrerin und Beifahrer ist deutlich abgekühlt. Unten Häme: „Der Abschleppwagen ist jetzt da. Ihr könnt noch ’ne Stunde rangieren oder hier noch zwei Minuten warten.“ Die Entscheidung ist gefallen, eine weitere auch: Nächstes Mal parken wir draußen.

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Lächelnder Stein. Der Stadtwald ist ein beliebtes Ausflugsziel. Es gibt unzählige Spazierwege. Für Jogger sind zudem eigens Laufstrecken ausgewiesen. Es gibt eine drei Kilometer lange Strecke, hinzukommen Distanzen über fünf und acht Kilometer. Man muss aber nicht rennen, sondern kann es gemütlich angehen lassen. Man nimmt mehr Kleinigkeiten wahr. Auf der roten Strecke (acht Kilometer) fällt am Waldrand ein bunt bemalter Stein auf. Ein Smiley.

Der lächelnde Stein am Waldrand auf der Acht-Kilometer-Strecke im Stadtwald.

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Der lächelnde Stein am Waldrand auf der Acht-Kilometer-Strecke im Stadtwald.
Foto: Michael Hörmann

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Der lächelnde Stein am Waldrand auf der Acht-Kilometer-Strecke im Stadtwald.
Foto: Michael Hörmann

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