Im Kino International öffnet sich der Vorhang wieder
Stand:

1 | 9
Knapp zwei Jahre lang wurde das Kino International in der Berliner Karl-Marx-Allee saniert. Dabei wurde streng auf Denkmalschutz geachtet, um diesen Bau der Ostmoderne so zu erhalten, wie er auch 1963 zur Eröffnung war.
Deshalb hat man beispielsweise auf die Installation von Solarpanelen auf dem Dach verzichtet und auch keine Änderungen an der Fassade vorgenommen, auf der das Bildhauerrelief „Aus dem Leben heutiger Menschen“ angebracht ist.
picture alliance/dpa/Britta Pedersen

2 | 9
Allerdings ist im und am Gebäude jetzt so ziemlich alles überarbeitet, restauriert, gesäubert und erneuert.
Im Foyer strahlt die „Golddecke“ mit ihren Messingplatten wieder, im Licht vieler LED-Leuchten.
picture alliance/dpa/Britta Pedersen

3 | 9
Die blauen Theatersitze im großen Saal sind neu gepolstert. Allerdings gibt es jetzt zwei Reihen weniger davon – die Anzahl der Sitzplätze hat sich dadurch von 551 auf 506 reduziert. Der große Vorteil: Mehr Beinfreiheit.
picture alliance/dpa/Britta Pedersen

4 | 9
Die komplette Technik sowie Projektoren wurden ausgetauscht und auf den neuesten Stand gebracht. Zusätzliche Lautsprecher in den Seitenwänden sollen das räumliche Klangerlebnis verbessern.
picture alliance/dpa/Britta Pedersen

5 | 9
Der glitzernde Pailletten-Vorhang wurde ebenfalls restauriert und hängt am gewohnten Platz – für die nächste Vorführung.
picture alliance/dpa/Britta Pedersen

6 | 9
In der Panoramabar glänzt ein neues Parkett. Die Wandvertäfelung aus Holz wurde für die Sanierung komplett abgeschraubt – auch um an die dahinter liegenden Rohre und Leitungen heranzukommen, die im ganzen Haus ausgetauscht wurden. Nach der Aufarbeitung sitzen die Hölzer wieder fest an der Wand, und auch die roten Stuhlpolster sind erneuert.
dpa/Britta Pedersen

7 | 9
Die charakteristischen Kronleuchter aus den 1960er Jahren – hergestellt in Glaswerkstätten der damaligen Tschechoslowakei – wurden aufgearbeitet und hängen wieder in dem großen Raum. Sie verleihen der Panoramabar ein besonderes Flair.
dpa/Britta Pedersen

8 | 9
15 Millionen Euro hat die Sanierung insgesamt gekostet, sie wurde aus verschiedenen Fördertöpfen gefördert.
dpa/Britta Pedersen

9 | 9
Die Berlinale hat das International knapp verpasst – im nächsten Jahr ist es wieder als Ort der Filmfestspiele dabei.
Am 26. Februar geht das Kino der Yorck-Gruppe wieder in den regulären Betrieb. Wiedereröffnungsfilm ist das US-Filmdrama „Marty Supreme“ (in der Hauptrolle Timothée Chalamet).
dpa/Britta Pedersen